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Kontrastreiches Wetter im November

Zwischen Bodenfrost, Schnee und lauen Lüften.

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Von Heinz Fischer

Im November gab es große Unterschiede zwischen der Temperatur im ersten (8,6° Celsius) und dritten Drittel (-0,1°). Insgesamt waren 16 Tage mit Bodenfrost, elf Tage mit Nachtfrost und drei Eistage (nur minus) zu verzeichnen. Der Monatstiefstwert lag am 25.November bei -5°C. Das Monatsmaximum wurde am 10. bei plus 14 Grad gemessen. An 13 Tagen kletterte das Thermometer über plus zehn Grad Celsius. An elf Tagen fiel Niederschlag (vom 21. bis 25.11. als Schnee). An fünf Tagen lag eine geschlossene Schneedecke bis 20cm.

Ab 27. November war dann Tauwetter angesagt, dann lagen nur noch Schneeflecken in 400 Metern Höhe (Klingenberg-Colmnitz). Die Monatssumme des Niederschlags lag bei 44Millimeter – drei Viertel der Normalsumme.

Das Wetter bestimmten an zehn Tagen Luftmassen aus Südwest, an je acht aus West und Südost, an zwei Tagen aus Nordwest und je einem aus Nordost und Süd (Föhn). An einem Tag kam es zu einem Gewitter. 1996 und 2002 gab es einen ähnlichen Monatsdurchschnitt.

Dieser Wetterregelfall tritt in drei Vierteln aller Jahre auf. Da der Mai, Juni und Juli zu trocken waren, fehlen zum normalen Jahresniederschlag noch ca. 120 mm.

Der Autor ist Hobby-Wetterbeobachter in Klingenberg und Colmnitz.