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Feuilleton

Reinhauen und Tee trinken

Bei seinem allerersten Konzert in Dresden bewies Joe Jackson viel Sinn für Humor und zudem nebenbei, dass gute Popsongs zeitlos sind.

Joe Jackson und sein Langzeitkumpel Graham Maby am Bass beim Konzert in Dresden. © Arvid Müller

Gedimmtes rotes Licht auf der Bühne; in die sanft groovende Musik vom Band steigen Drummer, Bassmann und Gitarrist live ein, bis schließlich der Chef in die Tasten haut und mit zunächst etwas heiserer Stimme beginnt, magische Momente zu besingen. „Alchemy“ vom aktuellen Album „Fool“ eröffnet die Show von Joe Jackson, wird reichlich anderthalb Stunden später zu deren dramaturgischer Klammer, wenn die Nummer sich jetzt in umgekehrter Reihenfolge auflöst, bis nur noch der Computerbeat sacht vor sich hin klopft. Flugs stellt sich Jackson noch einmal dem tobenden Publikum. Dann hat sich’s ausgezaubert.

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