SZ +
Merken

Konzert mit Dirk Michaelis beendet Sommerakademie

Der Auftritt der Kursteilnehmer war auch dieses Jahr der Höhepunkt der Veranstaltung. Die erfreut sich wieder steigender Besucherzahlen.

Teilen
Folgen

Die 21. Riesaer Sommerakademie ist Geschichte. Mit insgesamt 70 Teilnehmern verzeichneten die Kurse mit Workshops in verschiedenen Kunstrichtungen wieder eine steigende Nachfrage gegenüber den vergangenen Jahren. Das Wohn- und Kulturgut Gostewitz und das Lebenstraumgut Jahnishausen hatten sich bereits 2012 als neue Atelierorte bewährt und offenbar ihre positive Wirkung auf Interessenten nicht verfehlt. Im ehemaligen Stall in Jahnishausen erfolgte die Vernissage mit den Ergebnissen der Kurse der bildenden Kunst. Die benachbarte Hofbühne Jahnishausen bot das Podium für das Konzert der Teilnehmer des Workshops Rock & Pop als Höhepunkt der Riesaer Sommerakademie.

Nur eine Woche hatten die jungen Künstler Zeit, sich zusammenzufinden, zu proben und ein 90-minütiges Konzert einzustudieren. Was daraus entstand, konnte sich hören lassen. Wenn manchmal der Ton nicht getroffen wurde, so verzieh das Publikum großzügig. Es ist schließlich nicht leicht, mit fremden Musikern unterschiedlichster Erfahrungen und Stilrichtungen gemeinsam auf der Bühne zu stehen und bekannte Titel zu covern.

Dabei standen professionelle Berater zur Seite. Dirk Michaelis und seine Band teilten Erfahrungen und Tricks mit den Kursteilnehmern und arrangierten gemeinsam die Bühnenshow. Ein bunt gemischtes Titelangebot setzten die Kursteilnehmer den Besuchern vor. Das Repertoire spannte sich von Klassikern der Rock- und Popmusik bis zu aktuellen Chartstürmern. Dabei fiel auf, dass die Titel aus den 1970er und 80er Jahren mit besserer Qualität vorgetragen wurden, als die derzeit angesagten Songs. Beeindruckend waren die Interpretationen von John Lennons „Imagine“ oder Eric Claptons „Layla“. Für Begeisterung sorgte der jüngste Teilnehmer, der zehnjährige Lawrence, mit seinen Tanzeinlagen zur Gitarre. Auch DDR-Tanzmusik wurde präsentiert. „Apfeltraum“ von Klaus Renft war der Renner des Abends. (pn)