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Kottmar zahlt für Bahnübergang mit

Kottmar. An den Kosten für die Bauarbeiten am Bahnübergang Neugersdorfer Straße in Eibau muss sich auch die Gemeinde Kottmar beteiligen. Weil die Gemeinde für die Straße zuständig ist, die über den Bahnübergang verläuft, zahlt die Bahn nicht alles.

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Kottmar. An den Kosten für die Bauarbeiten am Bahnübergang Neugersdorfer Straße in Eibau muss sich auch die Gemeinde Kottmar beteiligen. Weil die Gemeinde für die Straße zuständig ist, die über den Bahnübergang verläuft, zahlt die Bahn nicht alles. Zu einem Drittel muss sich die Gemeinde beteiligen, so die gesetzliche Grundlage. Das geht auch aus einer Vereinbarung hervor, die Bahn und Kommune bereits 2002 geschlossen haben. Der Gemeindeanteil beträgt im Fall des Eibauer Bahnübergangs reichlich 202 000 Euro.

Die Bahn hatte das Vorhaben, den Übergang zu modernisieren, aber immer wieder verschoben und erst Anfang dieses Jahres damit begonnen. Die Verspätung kommt nun sogar der Gemeinde zugute. Denn laut einer neuen Förderrichtlinie, die seit 2016 gilt, kann sie ihre Kosten zu hundert Prozent erstattet bekommen. Diese Fördermittel will Kottmar nun beantragen, ist das Ergebnis einer Beratung dazu im jüngsten Gemeinderat.

Die Bahn erneuert den Bahnübergang und passt die Technik an die heutigen Anforderungen an. Bisher werden die Schranken manuell geregelt. Das bedeutet, ein zuständiger Mitarbeiter muss die Schranke von der Zentrale aus bedienen. Dadurch seien die Standzeiten für Autofahrer an der geschlossenen Schranke sehr lang, erklärt die Bahn. Künftig soll das, wie heute üblich, über automatische Signale auf der Strecke geregelt werden. (SZ/rok)