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Kraftwerksriese bleibt noch stehen

Frühestens im nächsten Jahr ist mit dem Abriss des letzten Blocks in Hagenwerder zu rechnen.

Von Daniela Pfeiffer

Der Energiekonzern Vattenfall will voraussichtlich im kommenden Jahr das ehemalige Maschinenhaus des Kraftwerks Hagenwerder abreißen. Das sagte Unternehmenssprecher Thoralf Schirmer auf SZ-Nachfrage. Er widersprach damit Gerüchten, wonach der letzte verbliebene Kraftwerksriese schon in diesem Jahr abgerissen werden sollte. „Die Planungen für den mittelfristigen Abriss laufen derzeit“, so Schirmer. Die endgültige Entscheidung zum Zeitpunkt des Abrisses müsse allerdings das Konzernmanagement noch treffen. Das Gelände des 1997 außer Betrieb genommenen Veag-Kraftwerkes Hagenwerder befindet sich zu etwa zwei Dritteln im Besitz des Rechtsnachfolgers Vattenfall und zu etwa einem Drittel in den Händen der Stadt. Auf Vattenfall-Flächen befindet sich unter anderem das ehemalige Maschinenhaus mit Bunkerschwerbau des Kraftwerkes Hagenwerder III. Es ist entkernt und durch eine Umzäunung gesichert worden. Bemühungen, für das Gebäude eine Nachnutzung zu finden, scheiterten. Bis auf den letzten Block ist das Kraftwerk Hagenwerder nach 1997 abgerissen worden. Das Industriegebiet wird künftig von der Stadt vermarktet. Bislang sind die Erfolge nicht groß.

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