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Nach Vergiftung: Klinik entschädigt Opfer

Neun Patienten mussten nach ihrem Aufenthalt in Frýdlant auf die Intensivstation. Zwei erhalten nun Schmerzensgeld. Es wird weiter ermittelt.

Symbolbild
Symbolbild © Sven Hoppe/dpa

Anderthalb Jahre nach der Blutvergiftung haben zwei Patienten des Krankenhauses in Frydlant (Friedland) eine Entschädigung erhalten. Dessen Versicherungsgesellschaft einigte sich außergerichtlich mit ihnen. "Die Klienten haben die ursprünglich vorgeschlagene Höhe abgelehnt", sagt Tomáš Beck. "Nur für die Schmerzen erhalten sie nun doppelt so viel", so der Entschädigungsexperte bei der Gesellschaft Vindicias, ohne eine Summe zu nennen. 

Sein Unternehmen vertritt zwei der neun Opfer, die nach der Vergiftung auf die Intenivstationen der Krankenhäuser in Liberec (Reichenberg) und Jablonec nad Nisou (Gablonz) kamen. Beck geht davon aus, dass sich die Folgen auf deren künftiges Leben auswirkt - und damit weitere Kosten auf die Versicherung zukommen. Die psychischen und sozialen Belastungen würden derzeit bewertet, berichtet er.

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"Ich fühle mich erleichtert", sagt Karel Šípek, der als einer der betroffenen Patienten ein Schmerzensgeld von mehreren Zehntausend Kronen erhalten hat.  Er will nun für eine weitere Entschädigung kämpfen. Der Grund: Als Unternehmer konnte er lange Zeit weniger verdienen und will nun die entgangene Gewinne ersetzt haben.

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Den ursprünglich abgelegten Fall hat die Polizei wieder eröffnet und sucht erneut nach dem Schuldigen der Vergiftung. Diese erlitten neun Patienten im November 2018 im Krankenhaus Frydlant, die hauptsächlich wegen geplanter Eingriffe dort waren. Nach den Operationen waren sie von Organversagen und Schocks betroffen. Das Krankenhaus sichert die Gesundheitsversorgung in der Region für rund 25.000 Einwohner ab. 

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