merken
PLUS Görlitz

Krankenkassen setzen auf Selbstbedienung

Was in ihrer Gesundheitskarte steht, erfahren Görlitzer und Reichenbacher jetzt bei der Volksbank.

Vorstand Sven Fiedler freut sich über das neue Angebot.
Vorstand Sven Fiedler freut sich über das neue Angebot. © André Schulze

Von einem "wichtigen Meilenstein für digitale Privatsphäre" spricht Sven Fiedler, Vorstand der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien, wenn das Gespräch auf die digitalen Servicepunkte kommt.  Sein Institut ist hier Vorreiter. An sechs Standorten - Görlitz, Markersdorf, Schönau-Berzdorf, Reichenbach, Rothenburg und Weißwasser - gibt es jetzt derartige digitale Servicepunkte.

Dabei handelt es sich um Bildschirme auf denen Bürger direkt mit ihren Krankenkassen kommunizieren können. So können nach Angaben Fiedlers Belege, Bescheinigungen, Nachweise und Notarverträge versendet werden, aber auch Fotos und Personenidentitätsnachweise erstellt und Einblick in die eigene Gesundheitskarte genommen werden. 

Anzeige
"Wir wollen Weltbürger ausbilden"
"Wir wollen Weltbürger ausbilden"

Die neue Rektorin der TU Dresden hat viel vor. Sie denkt global, will die Exzellenz in Forschung und Lehre stärken und die Uni stärker für Ältere öffnen.

Das Ganze sei so einfach zu bedienen wie ein Geldautomat, versichert Fiedler und nennt weiter Möglichkeiten der neuen Terminals: Krankengeld- und Zuzahlungsbefreiungsrechner, Facharztsuche in der Nähe, Änderungen der Adresse oder des Familienstandes, Allergie- und Impfkalender, Corona-Informationsdienst.

Voraussetzung ist natürlich, dass die Krankenkassen mit der Volksbank zusammenarbeiten. Aktuell bieten die DAK-Gesundheit sowie die IKK classic ihren Kunden diesen digitalen Service an. Die Einbindung weiterer Krankenkassen ist in Planung.

Mehr Nachrichten aus Niesky lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Görlitz lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Löbau lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Görlitz