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Krankes Kind aus Plastik

Eine Übungspuppe soll dem DRK Freital das Training erleichtern. Und das kommt nicht nur den jungen Patienten zugute.

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Gestatten, Megacode Junior, fünf Jahre alt. So heißt das neueste Mitglied des DRK-Rettungsdienstes Freital. Es besteht aus Kunststoff und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Üben. Und trainieren müssen die Einsatzkräfte regelmäßig, um immer das Richtige zu tun, wenn sie zu Unfällen oder in Notsituationen gerufen werden. Das können die Freitaler nun dank der Puppe am Kinder-Modell. Der Verein Sternschnuppe Sachsen – der setzt sich für optimale Versorgung und Betreuung kranker Kinder ein und hilft Rettungsdiensten sowie Krankenhäusern bei der Beschaffung kindgerechter Ausstattung – hat dem DRK die Puppe übergeben. An der können das Intubieren, Punktieren und vieles mehr geübt werden. Die Puppe kostet fast 5 000 Euro, 3 000 Euro finanzierte der Verein, ein großer Beitrag kam auch von der Commerzbank Sachsen.

Und nicht nur das. Die SternschnuppeVertreter hatten auch die beliebten Rettungsteddys im Gepäck. Die haben schon so manchem kleinen Patienten beigestanden, wenn Mutti und Vati mal nicht am Krankenbett stehen konnten. (SZ)