merken
PLUS

Kreis muss doch kein Flutgeld zurückgeben

Der Kreis sollte 2,3 Millionen Euro Fluthilfe aus dem Jahr 2002 zurückzahlen. Nach Verhandlungen konnte die Summe auf rund 330000 Euro reduziert werden, nun steht plötzlich ein Plus am Ende. Wie Manfred...

Der Kreis sollte 2,3 Millionen Euro Fluthilfe aus dem Jahr 2002 zurückzahlen. Nach Verhandlungen konnte die Summe auf rund 330 000 Euro reduziert werden, nun steht plötzlich ein Plus am Ende. Wie Manfred Graetz erklärte, waren Förderverfahren für 43 Hochwasserschäden aus den Altkreisen Döbeln und Mittweida bis zur Kreisreform noch nicht abgeschlossen. Damit wechselte auch die Bewilligungsstelle. Vom Regierungspräsidium in Leipzig ging es zur Landesdirektion Sachsen. Es wechselten die zuständigen Mitarbeiter und mit ihnen die Auffassungen. Im Ergebnis sollte Mittelsachsen rund 2,3 Millionen Euro zurückzahlen. Mehr als 400 000 Euro für Maßnahmen aus Mittweida und 1,8 Millionen für 16 Baustellen in der Region Döbeln. Insgesamt sind im Altkreis Döbeln nach der Flut 2002 64 Straßenbaumaßnahmen für rund 27,1 Millionen Euro umgesetzt worden.

Teilweise sei die Bewertung von Abrechnungsunterlagen nicht nachvollziehbar gewesen, so Graetz. „Es war eine harte Auseinandersetzung“, erklärte er vor den Mitgliedern des technischen Ausschusses. Nach Verhandlungen, die zwei Jahre dauerten, ist die Summe nun reduziert worden. Für Maßnahmen aus dem Altkreis Döbeln sollten noch 366 000 Euro gezahlt werden. In Mittweida ergab sich schließlich sogar ein Plus von fast 400 000 Euro. „Das sind Fördermittel, die Mittweida zugestanden hätten, der Kreis aber nie bekommen hat“, erklärte der Vizelandrat. (DA/pz)

City-Apotheken Dresden
365 Tage für Patienten da
365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?