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Ausbau von Autobahnzubringer in Leisnig?

Die Straße zwsichen Naunhof und Bockelwitz ist eng und kaputt, vor allem die Ränder sind abgefahren. Unweit davon stehen jetzt rot-orangefarbene Pfähle.

Die Pfähle entlang der Kreisstraße zwischen Naunhof und Bockelwitz haben Vermesser hinterlassen. Die Verbindung, die als Autobahnzubringer fungiert und häufig Umleitungsverkehr bewältigen muss, soll ausgebaut werden.
Die Pfähle entlang der Kreisstraße zwischen Naunhof und Bockelwitz haben Vermesser hinterlassen. Die Verbindung, die als Autobahnzubringer fungiert und häufig Umleitungsverkehr bewältigen muss, soll ausgebaut werden. © Dietmar Thomas

Leisnig. „Diese Holzpflöcke stellen die aktuellen Flurgrenzen dar“, erklärt Cornelia Kluge, Sprecherin des Landratsamtes Mittelsachsen. Der Landkreis ist Träger dieser Kreisstraße 7545. Diese fungiert wie die vor ein paar Jahren zwischen Leisnig und Bockelwitz schon komplett erneuerte S 31 als Autobahnzubringer.

Über die Kreisstraße rollt aber nicht nur der Verkehr, der regulär auf die Anschlussstelle Leisnig der A 14 fährt. Mitunter geht es dort beinahe zu, wie auf der Autobahn. So zum Beispiel, wenn diese wegen eines Unfalls oder eines havarierten Windrades gesperrt ist und der Verkehr über Umleitungsstrecken auf die nächstliegende Zufahrt geschickt wird. 

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Dann ist es in der Ortslage Naunhof oft richtig voll und eng. Denn die Straßen sind verhältnismäßig schmal und nicht für den Begegnungsfall von Lastern ausgelegt. Das zeigen die provisorischen Ausweichstellen, die in die Bankette und teils schon in die Böschungen eingefahren worden sind.

Die Kennzeichnung unweit der Straßenränder ist das Ergebnis einer sogenannten Grenzfeststellung, wie Cornelia Kluge erklärt. Wie sie mitteilt, plant der Landkreis den Ausbau dieser Straße. „Wir möchten dieses Jahr gern den Fördermittelantrag einreichen“, so die Landkreis-Sprecherin. Details, ob die Verbindung zur Autobahn dann auch ein wenig verbreitert wird, will sie zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht nennen. 

Sie stellt Informationen dann in Aussicht, „wenn wir genau wissen, wann gebaut wird“. Auch für Arbeiter sind Hinweise über Verkehrseinschränkungen wichtig. Denn auf dieser Straße gelangen viele zum Mitfahrerparkplatz, von dem aus Firmen-Fahrgemeinschaften in die umliegenden Großstädte starten.

Entlang der Kreisstraße sind zwischen dem Ortsausgang Naunhof und der Talsenke mehrere Bäume gefällt worden. Mit dem anstehenden Straßenbau allerdings hängt das (noch) nicht zusammen. „Die Straßenmeisterei hat im Ergebnis einer Baumschau einen toten Baum gefällt“, sagt Cornelia Kluge. Zu sehen sind aber mehrere Baumstümpfe. Ob die anderen Bäume krank waren, lässt die Behördensprecherin offen.

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