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Kreis warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Schuld sind Dürre und fehlender Regen. Die Lage könnte sich in den kommenden Wochen noch verschärfen.

Die Trockenheit sorgte auch 2018 schon für Brände. Ein Ludwigsdorfer Landwirt verlor damals sechs Hektar Feld.
Die Trockenheit sorgte auch 2018 schon für Brände. Ein Ludwigsdorfer Landwirt verlor damals sechs Hektar Feld. © SZ-Archiv / Pawel Sosnowski

Der Landkreis Görlitz spricht von einer "aktuell äußerst hohen Waldbrandgefahr". Das liegt an der Klimaveränderung: Wenig Regen und hohe Temperaturen waren in den vergangenen beiden Jahren in der Region vorherrschend, teilt Landkreis-Sprecherin Julia Bjar auf SZ-Nachfrage mit.

In diesem Jahr verzeichnet der Landkreis bisher bereits 12 Waldbrände mit 1,0 Hektar Holzboden. Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr gab es 18 Waldbrände mit einer Waldfläche von 1,3 Hektar. Das sind in den vergangenen beiden Jahren durchschnittlich etwas weniger als 0,1 Hektar Brandfläche je Waldbrand.

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"Sollte die aktuelle Wetterlage bestehen bleiben und ausgeprägte Regenfälle ausbleiben, wird sich das Waldbrandgeschehen in den nächsten Wochen weiter verschärfen", warnt Bjar. Bis zum jetzigen Zeitpunkt  sei der Landkreis Görlitz noch von größeren Waldbränden verschont geblieben – dank des Waldbrand-Überwachungssystems, der Wachsamkeit aller Bürger und des schnellen Eingreifens der Feuerwehren bei Bränden.

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