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Kreisstraße wird doch gebaut

Für die Einwohner im Stolpener Ortsteil Lauterbach gibt es eine gute Nachricht. Der Landkreis bekommt Geld für die marode Ortsdurchfahrt.

Bald eine Baustelle, die Kreisstraße in Lauterbach.
Bald eine Baustelle, die Kreisstraße in Lauterbach. © Archiv/SZ

Die marode Kreisstraße durch den Stolpener Ortsteil Lauterbach ist der Dauerbrenner im Ort schlechthin. Schon vor einiger Zeit hatte der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge damit begonnen, die Straße zu sanieren. Dann fehlte jedoch das Geld. Als das wieder vorrätig war, ging es an den zweiten Bauabschnitt. Mehr wurde nicht in Aussicht gestellt. Jetzt kommt die große Überraschung.

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat einen Fördermittelbescheid über rund 785.000 Euro für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Lauterbach im dritten Bauabschnitt erhalten. Darüber informiert Franz Großmann, Pressesprecher im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Summe entspricht einem Fördersatz von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für den Straßen- und 90 Prozent für den Brückenbau sowie 100 Prozent für Leistungen zum Breitbandausbau. Die Mittel werden vom Wirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt.

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Die geplante Erneuerung des dritten Bauabschnitts beginnt kurz nach der Einmündung Beyergasse, das Bauende befindet sich hinter der Querung des Dorfbaches. Der vorhandene Durchlass wird im Zuge der Maßnahme erneuert. Die Gesamtlänge der Baustrecke beträgt rund 620 Meter. Die Fahrbahn erhält eine neue Asphaltschicht. Außerdem ist ein neuer Fußweg geplant. Einen konkreten Termin für den Baubeginn gibt es derzeit noch nicht.

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Träger der Straßenbaulast, der Stadt Stolpen zuständig für den  Gehweg und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Mittlere Wesenitz“. Mit der Baumaßnahme ist die Neuverlegung eines Regenwasserkanals in der Fahrbahn als Ersatz für vorhandene Altkanäle geplant. (SZ/aw)

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