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Kreuzfahrtschiffe kehren auf Elbe zurück

Nach Perioden des Niedrigwassers und der Corona-Auflagen soll jetzt wieder ein Schaufelradschiff von Berlin bis Prag verkehren.

Die Elbe-Princess I 2016 auf dem Weg auf der Elbe durch Meißen.
Die Elbe-Princess I 2016 auf dem Weg auf der Elbe durch Meißen. ©  Archivfoto: Claudia Hübschmann

Meißen. Kreuzfahrer können ab Mitte Juli wieder auf den Schiffen von Croisi Europe durch die schönsten europäischen Landschaften reisen. Dies berichten übereinstimmend mehrere Branchenportale. Die Fluss-Reederei starte in wenigen Tagen in die Saison und biete bis Spätherbst zahlreiche Routen auf Flüssen in Deutschland und weiteren EU-Ländern wie Frankreich, Österreich oder Portugal an.

Von Berlin aus bricht die Elbe-Princesse II zu einer Kreuzfahrt über die Havel-Kanäle und die Elbe auf. Die Reise geht über Potsdam, Magdeburg, Wittenberg, Meißen, Dresden und Leitmeritz bis in die tschechische Hauptstadt Prag. Die 9-tägige Kreuzfahrt, die auch von Prag nach Berlin angeboten wird, ist von Anfang September bis Ende Oktober in der Doppelkabine buchbar.

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Bei der Elbe-Princesse II handelt es sich um das zweite Schaufelradschiff, das die Reederei Croisi Europe im Frühjahr 2018 in ihre Flotte aufgenommen hat. Die historische Antriebsform, durch die das Schiff nur einen Tiefgang von 80 Zentimetern hat, macht die Elbe auch bei niedrigem Wasserstand befahrbar. 

86 Passagiere haben auf der 101 Meter langen und 10,50 Meter breiten Elbe Princesse II Platz. Die 45 geräumigen Kabinen verfügen über Klimaanlagen, Heizung, einen Flatscreen, Radio, Safe und Minibar. Neben einem Restaurant befindet sich ein großzügiger Barbereich mit Tanzfläche an Bord. Das Panorama können die Gäste vom großen Sonnendeck aus genießen. Die Elbe Princesse II wird von zwei Heck-Schaufelrädern angetrieben, sodass auch die Durchfahrt durch besonders schmale Schleusen erfolgen kann.

Den derzeitigen Bestimmungen entsprechend, setzt Croisi-Europe eigenen Angaben zufolge auf seinen Schiffen ein weitreichendes Hygiene-Konzept um. Es umfasst die Temperatur-Messung der Passagiere und die Desinfektion des Gepäcks. Die Mahlzeiten an Bord werden auf jeweils zwei Service-Zeiten verteilt, um im Restaurant mehr Komfort und Distanz zu ermöglichen. Die Landausflüge sind den jeweils geltenden Vorgaben angepasst. (SZ/pa)

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