merken
PLUS Döbeln

Turnhalle bekommt neue Sanitäranlagen

Die Gemeinde Kriebstein erweitert die Sanierung des Objekts. Das war ursprünglich gar nicht vorgesehen.

Derzeit arbeitet Maler Eric Schell in der Kriebethaler Turnhalle. Die soll neben einem neuen Anstrich nun auch bessere Sanitäranlagen bekommen.
Derzeit arbeitet Maler Eric Schell in der Kriebethaler Turnhalle. Die soll neben einem neuen Anstrich nun auch bessere Sanitäranlagen bekommen. © Dietmar Thomas

Kriebstein. Die „Frischekur“ war dringend notwendig. Die letzte Sanierung der Kriebethaler Turnhalle liegt 15 bis 20 Jahre zurück.

Ursprünglich sollten der Sportbereich der Turnhalle, der Geräteraum sowie das Treppenhaus samt Vorraum zum Vereinsraum nur gemalert werden. Doch dann stellte sich heraus, dass das Dach undicht ist und auch Tischlerarbeiten notwendig sind.

Anzeige
Kompakt, regional und sicher
Kompakt, regional und sicher

Die Fachmesse "all about automation" findet am 23. und 24. September 2020 in Chemnitz statt - mit einem umfassenden Hygienekonzept.

Toiletten in sehr schlechtem Zustand

Das Dach wurde inzwischen von der Firma Gerold Heller aus Waldheim neu mit Schindeln gedeckt. Die Maler der Firma Schell aus der Zschopaustadt sind derzeit bei der Arbeit. Und inzwischen hat der Kriebsteiner Gemeinderat schon den nächsten Auftrag vergeben. Einen, der ursprünglich gar nicht vorgesehen war.

Installateur und Heizungsbauermeister Jürgen Filz aus Kriebethal wird voraussichtlich im September mit der Instandsetzung des Sanitärbereiches beginnen. Er hatte von drei Unternehmen das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben. „Erneuert werden die Toiletten, Waschbecken, Papierkörbe, Seifenspender sowie die Armaturen von Waschbecken und Duschen“, zählt Matthias Feig von der Gemeindeverwaltung auf. Damit wird ein Wunsch wahr, den Andreas Schüller (CDU) bereits geäußert hatte, als die ersten Aufträge für die Turnhalle vergeben wurden. Damals sagte er, dass sich besonders die Toiletten in einem sehr schlechten Zustand befinden.

Fördergeld nicht ausgeschöpft

Möglich wurde die zusätzliche Sanierung der Sanitäranlagen, weil der Förderbetrag aus dem Leader-Gebiet Sachsenkreuz plus in Höhe von insgesamt 140.000 Euro mit den ersten Projekten noch nicht ausgeschöpft war. Statt die restliche Summe zurückzugeben, haben die Vertreter des Leader-Gebietes die Erweiterung der Turnhallen-Sanierung befürwortet.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln