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Kriebsteins Feuerwehr muss auf neue Zisternen warten

Ein Einsatz für Löschteiche im Ortsteil Reichenbach ist geplant. Dafür muss allerdings ein Plan her und auch das Geld.

Die Löschteiche in Reichenbach müssten ersetzt beziehungsweise saniert werden. Die Planung dafür geht die Kommune in diesem Jahr an. Auch um Förderung bemüht sie sich.
Die Löschteiche in Reichenbach müssten ersetzt beziehungsweise saniert werden. Die Planung dafür geht die Kommune in diesem Jahr an. Auch um Förderung bemüht sie sich. © Dietmar Thomas

Kriebstein. In einigen ländlichen Regionen sorgen sich die Einwohner darum, dass die Feuerwehr nicht schnell und über ausreichend Löschwasser verfügt, wenn es brennt.

In Gleisberg bei Roßwein ist das nicht anders als im Kriebsteiner Ortsteil Reichenbach. Deshalb legte eine Einwohnerin ihr Veto ein. Der Grund: Im Etat 2020 ist der geplante Bau von zwei Zisternen in Reichenbach nicht enthalten. Die sind nötig, weil der Löschteich auf dem Gelände der Agrargenossenschaft stillgelegt werden soll und die Teicheinfassung gegenüber der Mittelstraße 12 stark sanierungsbedürftig ist.

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Bürgermeisterin Maria Euchler (FW) kennt die Probleme. Trotzdem erachten sie und die Verwaltungsmitarbeiter es als vernünftig, den Bau der beiden Wasserreservoire ordentlich vorzubereiten. „Wir müssen das planen und Fördergeld beantragen“, erklärte die Gemeindechefin. Überdies stünden noch Gespräche mit den Feuerwehrleuten vor Ort aus. Sie müssten in die Überlegungen einbezogen werden.

Dass sich die Reichenbacher sorgen, kann Maria Euchler durchaus nachvollziehen. „Die Situation im Ort ist nicht optimal“, sagte sie. Zwar gebe es in der Ortschaft sogar mehrere Teiche, doch gerade in trockenen Sommern wie in den zurückliegenden beiden Jahren kann dort nicht immer garantiert werden, dass auch tatsächlich Wasser vorhanden ist. Deshalb seien die Räte auch willens, etwas zu tun – aber eben noch nicht 2020.

Diese stimmten zu, Planung und Fördergeldbeantragung in diesem Jahr anzugehen, um dann 2021 mit dem Bau beginnen zu können. Die Feuerwehr kommt mit diesem Fahrplan zurecht. Gefahr im Verzug sehen sie im Moment nicht, wie die Gemeindewehrleitung bestätigte. (DA/sig)

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