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Krippenplätze werden knapp

Die Gemeinde Cunewalde will die Kapazität weiter erhöhen, aber auch neue Regeln für die Vergabe der begehrten Plätze einführen.

© dpa

Von Katja Schäfer

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Cunewalde. Wie können in Cunewalde zusätzliche Plätze für die Kinderbetreuung geschaffen werden? Und welche Regeln gelten künftig bei der Vergabe der Plätze? Diese Fragen werden derzeit in der Gemeinde intensiv diskutiert. Hintergrund ist, dass vor allem für Kinder im Krippenalter dringend mehr Betreuungsmöglichkeiten gebraucht werden.

„Die beiden Kinderkrippen im Gemeindegebiet sind fast an der Auslastungsgrenze angelangt“, berichtet Bürgermeister Thomas Martolock (CDU). Dabei wurde die Kapazität in der Kita Friedensaue schon um acht Plätze erweitert. Auch bei den beiden Kindergärten rechnet Cunewalde damit, dass in den nächsten Jahren Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten besteht. In den vergangenen Monaten sind umfangreiche Untersuchungen und auch Abstimmung mit der Arbeiterwohlfahrt Bautzen, die in Cunewalde sowohl die beiden Kitas als auch den Hort betreibt, erfolgt. Nun schlägt die Gemeindeverwaltung vor, am Standort der Kinderkrippe in der Albert-Schweitzer-Siedlung einen bisher ungenutzten Gebäudeteil wieder als Krippe herzurichten. So könnten zehn bis zwölf zusätzliche Plätze geschaffen werden.

Auch zur Vergabe der Betreuungsplätze hat die Verwaltung einen Vorschlag erarbeitet. Dabei soll es künftig vier Prioritäten geben. An erster Stelle stehen Eltern, die ihren Hauptwohnsitz in Cunewalde haben. Darüber und über weitere Kriterien wird der Gemeinderat am Mittwoch in einer öffentlichen Sitzung diskutieren. Dabei geht es auch darum, ob Cunewalder Unternehmen Belegungsrechte für Kita-Plätze bekommen, wenn sie sich im Gegenzug an den Investitionskosten für die Schaffung neuer Plätze beteiligen.

Die Gemeinderatssitzung findet am Mittwoch ab 18 Uhr im Gemeinde- und Bürgerzentrum statt. Sie ist öffentlich.