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Krippenweg in der Kirche

Noch schlummern sie in Pappkartons: Maria, Josef, die Hirten und die Könige. Als Stoffpuppen von etwa 40 cm Größe wurden sie seit Anfang des Jahres von Hand gefertigt. Bisher gab es keine Krippe in der Kirche Schönfeld.

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Noch schlummern sie in Pappkartons: Maria, Josef, die Hirten und die Könige. Als Stoffpuppen von etwa 40 cm Größe wurden sie seit Anfang des Jahres von Hand gefertigt.

Bisher gab es keine Krippe in der Kirche Schönfeld. Das zu ändern, war der Anfang der Idee, welche die Frauen aus der Kirchengemeinde zusammenbrachte. Mit viel Fantasie und freiwilligem Einsatz entstanden zehn Figuren. Dazu gehört neben der Heiligen Familie aus einem Zufall heraus auch König Herodes. Eigentlich war er gar nicht geplant. Dann aber war ein Kleid entstanden, das einfach nur zu ihm passte. Also musste dann dazu auch einen Puppe her. So ungewöhnlich die Gestaltung einer Krippe aus Puppen im Gegensatz zu den geschnitzten Krippen ist, so anders ist auch die Idee zum Aufbau. Nicht nur einfach aufgestellt sollen sie werden, sondern verschiedene Szenen entstehen über die Adventszeit, die Feiertage bis zu Epiphanias, dem 6. Januar. Verbunden ist dies mit dem Angebot einer kurzen Besinnung. Groß und Klein sind eingeladen, auf diese anschauliche Weise die Weihnachtsgeschichte zu verfolgen. Start zum Krippenweg ist die Andacht zur Eröffnung der Schlossweihnacht am ersten Advent 13 Uhr in der Kirche.

Bis dahin werden die Kinder der Christenlehre noch Schäfchen für die Hirten basteln. Den Stall fertigt Tischler Jürgen Klauka aus Thiendorf, manche Dekoration fehlt noch. Gedankt wird Frau Grohse aus Radebeul für ihre Beratung. (SZ)