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Kritik an Ausschüttung bei Regionalverkehr

Die Regionalverkehr Dresden GmbH informierte im Kreistag über ihren Jahresabschluss. Demnach schüttet sie 320000Euro Überschuss aus. Das nahm auch die Fraktion der Freien Wähler ohne Diskussion zur Kenntnis.

Die Regionalverkehr Dresden GmbH informierte im Kreistag über ihren Jahresabschluss. Demnach schüttet sie 320 000 Euro Überschuss aus. Das nahm auch die Fraktion der Freien Wähler ohne Diskussion zur Kenntnis. Nun meldet sich ihr Vorsitzender, Thomas Kirsten, zu Wort, zugleich Bürgermeister von Altenberg, der bei der Sitzung nicht dabei war. Er hält die Entscheidung für brisant, weil viele Kommunalpolitiker gerade im ländlichen Raum um jede Buslinie kämpfen müssen. Es ist in den vergangenen Jahren trotz aller Bemühungen immer wieder dazu gekommen, dass Buslinien eingestellt wurden und somit die Daseinsvorsorge teilweise infrage gestellt ist, wie Kirsten sagt. Er nennt die Lage gerade auch in den Altenberger Ortsteilen Oberbärenburg und Fürstenwalde prekär. Kirsten fragt, ob es nicht sinnvoller wäre, Überschüsse im Regionalverkehr zu behalten, um notwendige Investitionen an der Busflotte zu bezahlen oder um nicht immer über Linienschließungen zu verfügen, wenn einmal zu wenige Fahrgäste gezählt werden. Er fordert, die Überschüsse nicht an die Gesellschafter auszuzahlen, sondern dafür zu verwenden, die Erreichbarkeit im ländlichen Raum zu erhalten, auch für Bürger, die nicht im Besitz eines Autos sind. Damit würde der Abwanderung entgegengewirkt. (SZ)

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