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Kromlauer Kalender kommt auch 2021

Der Gemeinderat Gablenz beschloss die Herausgabe des Kalenders für das kommende Jahr – mit Einschränkungen.

So und ähnlich sahen und sehen die Foto-Kalender aus, die jährlich von der Tourist-Info Kromlau herausgegeben werden und Motive vom Rhododendronpark zeigen.
So und ähnlich sahen und sehen die Foto-Kalender aus, die jährlich von der Tourist-Info Kromlau herausgegeben werden und Motive vom Rhododendronpark zeigen. © Sabine Larbig

Der Kalender ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Schon seit einigen Jahren gibt es daher den Jahreskalender mit Fotomotiven aus dem Kromlauer Park. Verkauft wird er bislang für 8 Euro in der Tourist-Information im Schloss Kromlau, in der städtischen Tourist-Information in Bad Muskau sowie im Weißwasseraner Buchladen. Auch 2021 kommt das bebilderte Jahrbuch auf den Markt.

So hat es der Gemeinderat Gablenz bereits im Februar beschlossen. Der Vorlauf ist nötig, damit der Herausgeber Tourist-Information Kromlau die entsprechenden Aufträge für Gestaltung, Satz, Druck und natürlich die Fotos in Auftrag geben kann. Schließlich brauchen Firmen und Fotografen etwas Zeit zur Vorbereitung und auch eine gewisse Auftragssicherheit. Zu welchem Preis und in welcher Stückzahl der Fotokalender 2021 erscheint, ist jedoch noch offen.

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Die Fortführung der Kalender-Herausgabe ist keinesfalls ein Selbstlauf. Bislang wurden zwar jährlich 1.000 Kalender aufgelegt. Doch nicht alle konnten verkauft werden. „Im Vorjahr hatten wir 1.652 Euro Einnahmen. Dennoch blieben 650 Euro an der Gemeinde hängen“, erklärte Bürgermeister Dietmar Noack in der Ratssitzung. Dies lag nicht nur daran, dass die Gemeinde 360 Kalender als Dankeschön an Sponsoren und Teilnehmer des jährlichen Parkseminars sowie als Präsente vergab. „Die Frage ist also: Geben wir den Kalender weiter heraus oder nicht,, um Kosten zu sparen?“, fragte Bürgermeister Noack die Räte. 

Die entscheiden sich für eine Herausgabe. „Es ist ein toller und repräsentativer Kalender und er ist als Werbung gut für die Gemeinde und das Umland“, äußerte sich Frank Hoffmann. Auch Peter Weszkalnys plädierte für die Herausgabe. „Aber vielleicht sollten wir weniger Kalender machen lassen“, so seine Anregung.Bei geringerer Stückzahl, gab Dietmar Noack zu bedenken, würde es teurer. Er schlug daher vor, Preisangebote für Auflagen von 500 und 800 Stück einzuholen, um auf Basis der Herstellungskosten auch die Verkaufspreise ermitteln zu können. Daran, dass er ein Verfechter des Kalenders ist, ließ der Bürgermeister jedoch keinen Zweifel. „Er ist eine tolle Möglichkeit, nicht nur den Park, sondern unsere Gemeinde ins Bild zu setzen. Erst Recht, weil wir jetzt viele sanierte Bauwerke, wie die Rakotzbrücke oder die evangelische Kirche, in Park und Gemeinde haben.“

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