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Bischofswerda

Krankenhaus: Das bringt die neue Notfall-Praxis

Menschen, die am Wochenende ärztliche Hilfe brauchen, haben es bald einfacher. Dafür wird im Krankenhaus Bischofswerda umgebaut.

Dr. Wilma Aron (links) ist Chefärztin der Medizinischen Klinik im Krankenhaus Bischofswerda, Verena Liebsch obliegt die pflegerische Leitung der Notaufnahme. In den kommenden Monaten wird umgebaut, um Patienten noch besser betreuen zu können.
Dr. Wilma Aron (links) ist Chefärztin der Medizinischen Klinik im Krankenhaus Bischofswerda, Verena Liebsch obliegt die pflegerische Leitung der Notaufnahme. In den kommenden Monaten wird umgebaut, um Patienten noch besser betreuen zu können. © Steffen Unger

Noch stellt sich die Frage, ob man die bundesweit einheitliche Nummer 116 117 wählt und sich nach dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst erkundigt oder in die Notaufnahme des Krankenhauses fährt. Künftig soll das der Vergangenheit angehören. Denn in den beiden Krankenhäusern der gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) Oberlausitz Kliniken wird jeweils eine Portalpraxis errichtet, die die stationäre und ambulante ärztliche Hilfe unter einem Dach zusammenführt und so die Kompetenzen von Krankenhaus- und niedergelassenen Ärzten bündelt. Dieser Service in den Krankenhäusern Bautzen und Bischofswerda wird sonnabends, sonntags sowie an Feier- und Brückentagen vom Morgen bis zum späten Abend verfügbar sein, in Bautzen außerdem am Mittwochnachmittag, wenn viele niedergelassene Ärzte Hausbesuche machen und in ihrer Praxis nicht erreichbar sind. Reiner E. Rogowski, Geschäftsführer der Oberlausitz Kliniken, und Dr. Wilma Aron, stellvertretende Ärztliche Direktorin der Klinken und Chefärztin der Medizinischen Klinik im Krankenhaus Bischofswerda, erläuterten gegenüber der SZ die Pläne.

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