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Künftig sollen mehr Jubilare besucht werden

Cunewalde. In Arbeit ist derzeit eine Richtlinie zur Ehrung bei Geburtstagen sowie Hochzeitstagen.

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Von Katja Schäfer

Zu welchem Anlass und in welcher Form werden künftig Geburtstags- und Ehejubilare geehrt? Mit dieser Frage beschäftigt sich gegenwärtig Cunewalde. Der Entwurf einer Richtlinie wurde jetzt dem Gemeinderat vorgestellt. Sie soll beschlossen werden, weil bei der örtlichen Rechnungsprüfung ihr bisheriges Fehlen bemängelt worden war.

Derzeit wird so verfahren: Zum 90., 95. und jedem nachfolgenden Geburtstag werden die Einwohner vom Bürgermeister oder einem seiner Stellvertreter besucht und mit Blumen und einer Flasche Sekt beschenkt. Das Gleiche gilt für Ehejubiläen ab der Goldenen Hochzeit. Vom 91. bis zum 94. Geburtstag überbringen Mitarbeiter der Verwaltung die Präsente. Zum 70., 75., 80. und 85. Geburtstag verschickt die Gemeinde Glückwunschkarten. Jetzt sind folgende Änderungen vorgesehen: Vom 91. bis zum 94. Geburtstag soll es Kartengrüße geben. Dafür werden auch die 80- und 85-jährigen Jubilare persönlich beglückwünscht. Wie Bürgermeister Matthias Martolock erklärte, erhöht sich dadurch die Zahl der Gratulationen, denn jährlich feiern im Gemeindegebiet 70 bis 80 Frauen und Männer ihren 80. Geburtstag. Zu einer Kostensteigerung – in diesem Jahr werden dafür rund 750 Euro ausgegeben – soll es dadurch aber nicht kommen.

In der Diskussion ging es vor allem darum, wie die Vielzahl der persönlichen Gratulationen realisiert werden kann, weil sie vom Bürgermeister und seinen Stellvertretern kaum zu bewältigen sind. Angeregt wurde zum Beispiel die Einbeziehung von Gemeinderäten. Dem Vorschlag von Grit Lindner, in die Ehrungsrichtlinie auch die Gratulationen zu Geburten – die Zahl beläuft sich auf rund 40 im Jahr – aufzunehmen, stimmte der Bürgermeister sofort zu. Jetzt überarbeitet die Verwaltung das Papier, und der Gemeinderat soll in seiner Dezembersitzung darüber abstimmen.