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Hoyerswerda

Künftige Mediziner lernen online

Home-Schooling für Medizinische Berufsfachschule am Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda eingeführt.

Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda
Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda © Archivfoto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Seit Ende April 2020 erhalten 1.600 Schüler der 16 Pflegeschulen der Sana Kliniken AG von ihren 400 Lehrern Fernunterricht. Dazu zählt auch die Medizinische Berufsfachschule (MBFS) am Lausitzer Seenland Klinikum. Dafür hat die Sana IT 80 Klassenräume simuliert: Im Rahmen von Videokonferenzen, Materialbereitstellung, gemeinsamem Arbeiten an Dokumenten und dem Stellen sowie Korrigieren von Aufgaben wird der Lernstoff vermittelt. Der neue Schulalltag erfordert Flexibilität und etwas Übung, doch er wird als durchweg positiv wahrgenommen.

Technische Voraussetzungen

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Spätestens seit der Covid-19-Pandemie müssen sich Unternehmen weltweit vermehrt darüber Gedanken machen, wie sie die technischen Voraussetzungen schaffen, damit die Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten können. Lehreinrichtungen haben sich der Herausforderung gestellt, ihren Unterricht ohne physische Anwesenheit der Schüler zu gestalten. Damit das verstärkte Arbeiten im Homeoffice oder Home-Schooling möglich ist, müssen die richtigen Werkzeuge besorgt und angewendet werden. Das reicht von der Kommunikationssoftware bis hin zu Cloud-Services. Kommunikationsnetzwerke wie VPN müssen funktionieren, die Sicherheit muss gewährleistet sein und die Bandbreite, ob beim Serverstandort oder bei den Mitarbeitern zu Hause, muss ausreichen.

Vor ein paar Wochen undenkbar

„Vor ein paar Wochen wäre es kaum denkbar gewesen, quasi über Nacht Home-Schooling für unsere Pflegeschule einzuführen“, sagt Heike Kalkbrenner, Leiterin der Berufsfachschule am Seenland Klinikum. „Doch Corona hat uns genau das abverlangt. Gemeinsam ist es in kürzester Zeit gelungen, unseren Schulunterricht neu zu organisieren. Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen, nur deshalb können unsere Schüler nun auch digital unterrichtet werden. Das war nicht so einfach, da nicht alle Schüler zu Hause auch über die erforderlichen Rahmenbedingungen verfügen. Für diese ist im Lausitzer Seenland Klinikum ein digitaler Arbeitsplatz eingerichtet worden. Auch die für Lehrkräfte vorhandenen PCs mussten angepasst und ausgestattet werden.“

In kürzester Zeit reagiert

Die Sana IT Services GmbH, ein Tochterunternehmen der Sana Kliniken AG, implementierte in kürzester Zeit mit Microsoft-Teams eine solide Kommunikationsplattform, die den Erfordernissen der modernen digitalen Kooperation in einem heterogenen Arbeitsumfeld gerecht wird. Die Software-Lösung ermöglicht es Usern, mit oder ohne Video-Übertragung zu telefonieren, zu chatten, Bildschirme online zu teilen und Dokumente durch mehrere Personen gleichzeitig editieren zu lassen. Zudem ist die Kompatibilität mit gängigen Endgeräten wie Laptops, Desktops, Tablets und Smartphones gegeben.

Unterricht in Klassen läuft wieder

Aber auch der herkömmliche Unterricht in Klassen hat wieder begonnen; in den letzten beiden Wochen nur für die Abschlussklasse, jetzt auch für eine weitere Klasse. Nur hat sich auch hier einiges verändert. „Durch die Vorgaben bezüglich des Infektionsschutzes haben wir unsere drei Jahrgänge jeweils in zwei Gruppen aufgeteilt und unterrichten diese an unterschiedlichen Orten – eine Gruppe weiterhin in der Löfflerstraße, für die zweite Gruppe wurde ein provisorischer Klassenraum im Ärztehaus in der Maria-Grollmuß-Straße eingerichtet“, führt Heike Kalkbrenner aus. „In einer Berufsausbildung wie der zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist dieser Unterricht im Klassenverband mit Übungsgruppen zum Erlernen praktischer Tätigkeiten und gemeinsamer Diskussion aus unserer Sicht unverzichtbar.“ (red)