merken
PLUS

Kulturfabrik lädt zum Filmgespräch ein

Morgen, 20.30 Uhr, läuft in der Kulturfabrik Meda der vielfach preisgekrönte Schweizer Dokumentarfilm „Der Imker“. Erzählt wird die Geschichte des kurdischen Flüchtlings und Imkers Ibrahim Gezer, der versucht, in seiner Asylheimat Schweiz ein neues Leben aufzubauen.

Morgen, 20.30 Uhr, läuft in der Kulturfabrik Meda der vielfach preisgekrönte Schweizer Dokumentarfilm „Der Imker“. Erzählt wird die Geschichte des kurdischen Flüchtlings und Imkers Ibrahim Gezer, der versucht, in seiner Asylheimat Schweiz ein neues Leben aufzubauen. Der Film zeigt, dass es nicht leicht ist, in dem fremden Land Fuß zu fassen. Gezer wird vom Räderwerk der Bürokratie erfasst, in eine winzige Stadtwohnung einquartiert und dem Montageband einer Behindertenwerkstatt zugeteilt. Trotz schwerer Schicksalsschläge bewahrt er sich sein Vertrauen in die Menschen und findet zu seiner Leidenschaft, den Bienen, zurück. Im Anschluss an die Kinovorstellung gibt es noch ein Filmgespräch. Gäste sind dabei Franziska Schubert vom Bienenprojekt des Vereins Lebens(T)räume aus Neugersdorf, das Imker-Ehepaar Kahle aus Mittelherwigsdorf sowie Sven Kaseler vom Verein Augen auf und Jan Lange vom Ausländerbeirat der Stadt Zittau. Die Gesprächspartner werden über ihre Arbeit, Projekte und die Situation von Migranten in der Oberlausitz berichten. Die Zuschauer können auch Fragen stellen.

„Der Imker“ ist auch am 9. April, 20.15 Uhr im Zittauer Kronenkino zu sehen. (SZ)

Anzeige
Livestream am 9. Juli: Stillstand ist der Tod
Livestream am 9. Juli: Stillstand ist der Tod

Während er Corona-Krise wurde das Verhältnis der EU-Länder untereinander auf eine harte Probe gestellt. Wie soll es nun weiter gehen?