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Kulturpalast-Bau auch im Internet

Die Bauherren informieren über den aktuellen Stand. Führungen sind aus Sicherheitsgründen kaum möglich.

Über der Visualisierung des sanierten Kulturpalastes blinken die Logos der künftigen Nutzer auf. Doch bevor die Dresdner Philharmonie, die Städtischen Bibliotheken, die Herkuleskeule und die Stiftung Frauenkirche einziehen können, vergehen noch mehr als zwei Jahre. Das Interesse an der Baustelle ist groß, aber Führungen sind aus Sicherheitsgründen nahezu unmöglich. Die Firma Kommunale Immobilien Dresden (KID) hat deshalb ihren Internetauftritt zum Baugeschehen freigeschaltet. „Wir wollen dort künftig mit kurzen Texten und Fotos über den jeweiligen Stand berichten“, sagt KID-Geschäftsführer Axel Walther. Kurz vor Weihnachten hatte Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) vom Freistaat die Zusage zur Förderung in Höhe von einer Million Euro erhalten. Das Geld wird benötigt, um die aus einem Stein bestehende Gipsdecke im Foyer wieder originalgetreu herzustellen. Um die Haustechnik darunter unterzubringen, musste die Decke abgenommen werden und wurde dabei zerstört. Nun erklärt die KID weitere Denkmalschutzmaßnahmen. So werden beispielsweise die Hellerauer Wand im Chorprobenraum und die Kranichdecke im ersten Obergeschoss sowie die Wandgemälde wieder eingebaut. (SZ/kle)

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