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Kultusministerin sollte vermitteln

Hermann Thomas und Reiner Lehmann aus Wilsdruff schreiben zum Artikel „Gymnasium wird Fall für die Richter“ vom 2.4.: Die Redakteurin Annett Heyse hat in ihrem Beitrag zum Thema Gymnasium Wilsdruff recht,...

Hermann Thomas und Reiner Lehmann aus Wilsdruff schreiben zum Artikel „Gymnasium wird Fall für die Richter“ vom 2.4.:

Die Redakteurin Annett Heyse hat in ihrem Beitrag zum Thema Gymnasium Wilsdruff recht, und es erhebt sich die Frage, wie lange noch braucht die oberste Schulbehörde in Dresden, um endlich den verantwortungsvollen Beschlüssen von Stadtrat Wilsdruff und Kreistag Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zur Errichtung eines Gymnasiums in Wilsdruff die Zustimmung zu erteilen ? Außerdem kann von der Bürgerschaft nicht hingenommen werden, dass ein Gericht über diesen für die kommenden Schülergenerationen eminent wichtigen Schulneubau entscheiden soll, weil es die sächsischen Politiker nicht auf die Reihe bekommen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

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Das kleingeistige Gezänk zwischen den Kreisverantwortlichen in Pirna und Meißen sollte im gemeinsamen Disput auf sachlicher Grundlage ausgefochten werden. Die Kultusministerin sollte dabei als Vermittlerin in Erscheinung treten. Da die Zeit drängt, ist ein sofortiges Handeln aller Beteiligten angeraten. Kompetenzstreitigkeiten vor Gericht könnten das Ansehen einiger Funktionsträger des öffentlichen Dienstes irreparabel beschädigen.