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Gorknitzer sind nach drei Jahren am Ziel

Fußball erlebt in Gorknitz einen Aufschwung. Nun müssen die Sportler endlich nicht mehr woandershin fahren.

Zu viele Fußballer für einen Rasen: So ist es bisher in Gorknitz.
Zu viele Fußballer für einen Rasen: So ist es bisher in Gorknitz. © Marko Förster

Wolfgang Mönch ist ein geduldiger und treuer Mensch. Dafür ist er jetzt belohnt worden. Nachdem er seit rund drei Jahren bei fast jeder Sitzung des Dohnaer Stadtrates dabei ist, hörte er nun endlich, worauf er und die Gorknitzer Fußballer so lange warten: Der Kunstrasenplatz wird gebaut.

Die Vorarbeiten haben bereits begonnen, im September schon soll der Platz fertig sein. Was erst so lange dauerte, geht nun doch recht schnell. Es waren mal wieder die Fördermittel, ohne die es nicht geht und für die es auch keine Garantie gibt. Voriges Jahr hatte es fünfmal so viele Anträge gegeben wie Geld vorhanden war. Auf der Prioritätenliste stand Gorknitz nicht, also musste wieder gewartet werden. 

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Feier nicht so wichtig

Vor drei Jahren hatte Mönch im Stadtrat zum ersten Mal um Hilfe gebeten. Damals begann, was bis heute anhält: Immer mehr wollen Fußball spielen. Doch so viele Füße hält der Rasenplatz nicht aus. Deshalb müssen einige Gorknitzer auf die Plätze in Dohna und Mühlbach ausweichen. Mit all den organisatorischen Konsequenzen. Das hat nun ein absehbares Ende. Wie der neue Platz eingeweiht und gefeiert wird, ist noch nicht klar. Das findet sich auch noch, sagt Mönch. Wichtiger ist, dass es den Platz endlich gibt. 

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