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Dresden

Kupferdiebe verursachen hohe Schäden bei der Bahn

Zwei Wertstoffdiebe haben gezielt Kabel an Eisenbahnlinien gestohlen. Die Bandenchefin kommt jedoch ohne Strafe davon.

© Andreas Weihs

Sieben Jahre nach ihrer Tat wurden zwei Wertstoffdiebe am Amtsgericht Dresden verurteilt. Die 38 und 36 Jahre alten Männer haben gestanden, zwischen Ende 2011 und März 2012 nachts gezielt Kupferkabel von Bahnstrecken in Sachsen und Brandenburg gestohlen zu haben. Ihre Erlöse, 27.400 Euro, stehen in keinem Verhältnis zum Schaden der Bahn in Höhe von mindestens 388.000 Euro – die resultieren nicht allein durch den Verlust der Kabel. Es fielen mehrfach auch Signale und Schranken aus, auch Oberleitungen seien beschädigt worden. Dadurch sei der Bahnverkehr erheblich beeinträchtigt worden. Darüber hinaus haben die Täter auch Unfälle gebilligt.

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