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Kurs für angehende Studentinnen

Zum sechsten Mal in Folge bot die Hochschule Zittau/Görlitz für Mädchen und junge Frauen das „Studium femininale“ an. In einer Woche wurde die kleine Gruppe Weiblichkeit nicht nur mental durch die Hochschullandschaft Zittaus geführt.

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Von Silke Schoepe

Wenn man überhaupt keine Ahnung hat, was man später werden will, ist der Kurs ein Anfang“, meint Marena Steudtner. „Nach dieser Woche weiß ich wenigstens, ob die Technik etwas für mich ist oder nicht“, fügt die 16-Jährige an. Gemeinsam mit ihrer Freundin belegte sie in den Herbstferien den Kurs „Studium femininale“. Noch besucht die Mittelherwigsdorferin die Zittauer Parkschule. Spätestens nach dem beruflichen Gymnasium soll für sie der Einstieg ins Studium folgen.

Das Ziel der Hochschule, speziell Mädchen an technische Studiengänge heranzuführen, war deshalb in ihrem Fall erreicht. Denn in der Woche fand nicht nur ein Workshop unter dem Motto „Schule und was dann“ statt. Gezeigt wurden einige Labore. Es gab die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen. Kathleen Zieschang aus Görlitz begeisterte das am meisten. Unter dem Mikroskop wurden Heuschreckenbeine und Stahl besichtigt. Nach dem Abitur möchte sie Biotechnologie studieren. Für die Elfklässlerin ist Technik schon jetzt kein Buch mit sieben Siegeln mehr.

Auch für Kristin Ebermann ist die eigene Zukunftsgestaltung absehbar. In dem Workshop konnte sie die eigenen Überlegungen fortsetzen und sich mit den anderen Teilnehmerinnen austauschen. „Mich interessiert besonders, in der Welt herum zu kommen“, meint sie. Weltweit jobben oder Auslandspraktika sind an der Zittauer Hochschule erwünscht. Hilfestellungen gibt es für interessierte Studenten wegen der reichlich existierenden Verbindungen immer. Noch hat Kristin Ebermann Zeit zum überlegen. Für Sandra Steiner steht fest, in Zittau zu studieren. Ihr Freund ging mit gutem Beispiel voran: Er sitzt t über seiner Diplomarbeit.

www.hs-zigr.de/frauen