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Ländliche Kultur im Blick

Der Gebietsgemeinschafts- Vorstand hat das neue Regionalkonzept vergeben – eine weitreichende Entscheidung.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Wie geht es weiter mit der Region Dresdner Heidebogen in der neuen EU-Förderperiode? Welche Fördermittelhöhen können kalkuliert werden? Diese und weitere wichtige Fragen soll die neue Leader-Entwicklungsstrategie beantworten. Erstellt wird dieses Konzept für die Gebietsgemeinschaft zwischen Großenhain und Kamenz vom Architektur- und Ingenieurbüro Kasparetz-Kuhlmann aus Crostau bei Schirgiswalde. Der Vorstand des Heidebogens gab diesem Büro den Vorzug vor zwei Mitbewerbern aus Görlitz bzw. Oppach.

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Am 18. Juni soll es in Königsbrück eine Auftaktveranstaltung geben. Dabei sollen die veränderten Ziele der neuen Förderperiode vorgestellt werden. Sie zeichnet sich durch stärkere Regionalisierung und damit größere Verantwortung vor Ort für den Einsatz der Zuschüsse für Wohnen, Infrastruktur oder ländliche Kultur aus. „Im August werden wir uns bereits mit dem Zwischenstand beschäftigen, bis Anfang Januar 2015 muss das Konzept fertig sein“, sagt Kristina Schilling-Kroemke vom Heidebogen-Regionalmanagement.

Im Altkreis Kamenz umfasst der Heidebogen die Gemeinden Laußnitz, Schwepnitz, Neukirch, Haselbachtal, Großnaundorf, Oberlichtenau und Schönteichen sowie die Stadt Kamenz, Königsbrück und Bernsdorf.

Das Büro Kasparetz-Kuhlmann hat Erfahrung mit Regionalstrategien. 2007 konzipierte es für das Elbe-Röder-Dreieck das Entwicklungskonzept, mit dem dieses Gebiet zur Leader-Region wurde. Die Crostauer entwickelten auch das Konzept des Industriebogens Region Meißen und des Landkreises.

www.heidebogen.eu