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Lärm an der Bahnstrecke

Bischofswerda ist ein Eisenbahnknotenpunkt. Was bedeutet das für Anwohner?

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Der Schienenlärm in Bischofswerda hält sich in trotz vieler ein- und ausfahrender Züge in Grenzen.
Der Schienenlärm in Bischofswerda hält sich in trotz vieler ein- und ausfahrender Züge in Grenzen. © Steffen Unger

Verkehrslärm kennt viele Quellen, auch die Eisenbahn. Laut der Erhebung der Stadt spielt diese Belastung für wesentlich weniger Anlieger eine Rolle als der Straßenverkehr, was Menschen, die nur wenige Meter von den Bahnanlagen entfernt wohnen, verständlicherweise anders sehen mögen. Nach den Schätzungen des Bauamtes sind tagsüber nur 15 Menschen durch den „Schienenlärm“ im Bereich zwischen 55 und 60 Dezibel betroffen. Weitere fünf kommen im lauteren Bereich bis 65 Dezibel hinzu. Nachts werden durch den Bahnlärm sogar nur elf Betroffene registriert, wobei der Maximalwert in der Zeit von 22 bis 6 Uhr mit 60 Dezibel angegeben wird.

Der Lärmaktionsplan für Bischofswerda lag öffentlich aus, allerdings nur fünf Tage nach kurzfristiger Ankündigung im Amtsblatt. Das sorgte auf der jüngsten Stadtratssitzung für Kritik. Die Zeit sei zu kurz gewesen, als dass eine Vielzahl von Bürgern hätte Einsicht nehmen können, sagte Stadtrat Gernot Müller (CDU). (SZ)