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Lampionträger trotzen Regen und Sturm

Rund 80 Döbelner haben am diesjährigen großen Lampionumzug durch die geschmückte Innenstadt teilgenommen.

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Von Maria Lotze

Selbst Regen und Wind haben die Döbelner gestern nicht davon abgehalten, an dem großen Lampionumzug durch die weihnachtliche Innenstadt teilzunehmen. Etwa 80 Kinder mit Eltern und Großeltern zogen den Roßweiner Spielleuten hinterher, die den Umzug erstmals anführten. Im Anschluss gab es auf der Bühne auf dem Obermarkt noch eine Rumpelstilzchen-Feier für die Kinder. Danach sang der Döbelner Stadtsingechor.

Der Lampionumzug zum Weihnachtsmarkt ist inzwischen zur Tradition geworden. 2006 wurde er zum ersten Mal angeboten und auch die letzten Male bei Wind und Wetter von den Döbelnern gut angenommen, so Angela Petzold, Sachgebietsleiterin Kultur.

Die Stadt hat den Umzug organisiert, der in den Vorjahren immer von dem Westewitzer Fanfarenzug angeführt wurde. Aus organisatorischen Gründen hat das in diesem Jahr jedoch nicht geklappt, sodass zum ersten Mal die Roßweiner Spielleute vornan liefen.

Entstanden ist die Idee des Lampionumzugs durch die geschmückte Innenstadt mit dem Wegfall des Blütenfestes. „Danach gab es keinen Umzug mehr durch die Stadt. Zum Stadtfest gibt es auch keinen. Was lag da näher, als einen in der Weihnachtszeit zu organisieren“, erklärt Angela Petzold. Ebenfalls im Jahr 2006 entstand die Idee zum gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern auf dem Obermarkt.