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Land plant Vollsperrung der B6

An der Stadtgrenze im Dresdner Westen wird eine Brücke erneuert. Vier Tage muss der Verkehr auf eine kilometerlange Umleitung ausweichen.

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© René Meinig

Von Annechristin Bonß

Am kommenden Wochenende verwandelt sich die B 6 in Cossebaude in eine Sackgasse. Dann wird die Straße am Stausee Cossebaude komplett gesperrt. Die Weiterfahrt nach Meißen ist nicht mehr möglich. Grund für die Sperrung sind die Arbeiten an der Brücke über die Eisenbahnschienen an dieser Stelle. Das Land will in den kommenden Jahren nicht nur die Straße über die Brücke und das Bauwerk selbst erneuern lassen, sondern auch ein Stück der Bundesstraße selbst. Dafür müssen Kraftfahrer schon jetzt Geduld haben.

Denn bereits seit Juni gibt es an der Stelle eine halbseitige Sperrung. Anderthalb Jahre lang wollen die Arbeiter an der Brücke arbeiten. Eine Ampel regelt, wer wann fahren darf. Vor allem im Berufsverkehr bedeutet das oft lange Wartezeiten. Im Frühjahr hatte es bei ähnlichen Sperrungen Staus bis zur Autobahnauffahrt Altstadt gegeben. Die Verkehrsanbieter hatten daher angekündigt, im Notfall zusätzliche Busse auf der Strecke einzusetzen, um Wartezeiten zu verkürzen. Doch das große Chaos ist bisher ausgeblieben. Wohl weil in den Sommerferien weniger Menschen mit dem Auto auf der B 6 unterwegs sind, geht es bisher ohne große Staus. Die Wartezeit ist gering.

Während der Vollsperrung vom 22. Juli, 20 Uhr, bis 25. Juli, 5 Uhr, sollen Autofahrer auf eine Umleitung ausweichen. Die führt in beiden Richtungen über die A4, Abfahrt Altstadt, die Meißner Landstraße, Flügelwegbrücke, die Kötzschenbrodaer Straße zur Brücke Niederwartha. Fußgänger können in Begleitung von Sicherheitspersonal an der Baustelle vorbeigehen. Damit dabei nichts passiert, müssen sie sich an die Vorgaben der Arbeiter halten.