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Landluft mit Aroma

Obercunnersdorf. „Landluft hat auch Schattenseiten“, schreibt Gunter Fichte aus Obercunnersdorf. „Jeder sehnt sich, wenigstens am Abend die aufgeheizte Wohnung lüften zu können. In Obercunnersdorf ist das zurzeit aber kaum möglich.

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Obercunnersdorf. „Landluft hat auch Schattenseiten“, schreibt Gunter Fichte aus Obercunnersdorf. „Jeder sehnt sich, wenigstens am Abend die aufgeheizte Wohnung lüften zu können. In Obercunnersdorf ist das zurzeit aber kaum möglich. Auf die aufgeheizten Ernteflächen direkt am Ortsrand wird an diesen Hundstagen Gülle aufgebracht. So stinkt es jämmerlich zum Himmel, im Ort und der Geruch zieht in die Wohnungen. Man fragt sich ernsthaft, ob das nicht anders gehen könnte, mit etwas gedämpfterer Belastung?“ Fichte fordert, die Wetterbedingungen und die Windrichtung besser zu berücksichtigen.

Klaus-Peter Kost, Geschäftsführer der Agrargesellschaft Ruppendorf, sagt dazu: „Wir können nur dort Gülle fahren, wo Flächen frei sind. Nach der Ernte ist die einzige Zeit, in der es möglich ist. Dort, wo wir Gülle ausbringen, arbeiten wir diese immer sofort in den Boden ein.“ Bei Westwind, wie er in der Regel vorherrscht, wäre Obercunnersdorf auch weniger belastet, da die fraglichen Felder im Südosten liegen. „Leider hatten wir Wind aus Süden und Südosten.“ (SZ/fh)