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Landwirte sind sauer über Milchpreise

Weil es aktuell nur 27,5 Cent pro Liter gibt, will der Bauernverband ein Achtungszeichen setzen.

Von Anja Beutler

Landkreis. Die Bauern im Landkreis Görlitz planen eine öffentlichkeitswirksame Aktion um auf die niedrigen Milchpreise aufmerksam zu machen. Wie der Vorsitzende des Oberlausitzer Bauernverbandes, Joachim Hänsch, auf Nachfrage sagte, wolle man einen Denkanstoß geben, den jeder in seinem Alltag nachvollziehen könne. Allerdings werde es sich bei der Aktion nicht um eine Blockade oder dergleichen handeln, betonte Hänsch. „Ich halte nicht viel davon, Milch wegzuschütten, wie das vor einigen Jahren aus Protest geschehen ist“, sagte der Verbands-Chef.

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Wie genau die gemeinsame Aktion der Milchviehhalter von Zittau bis Bad Muskau aussehen wird, wolle man im Verband in der kommenden Woche noch genauer besprechen. Dass es ein Zeichen geben werde, sei aber gewiss. Schließlich sei der Preis von 27,5 Cent je Liter für die Landwirte bei Weitem nicht mehr auskömmlich. Dazu seien mindestens 35 Cent pro Liter nötig. Im Jahr 2009 war der Literpreis bereits einmal auf bis zu 20 Cent abgesackt, was dann deutschlandweit zu Protesten führte.

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