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Landwirte und Anwohner warten auf Grabenfräse

Nur über gut geräumte Straßengräben können größere Mengen Wasser bei heftigem Regen abfließen. Deshalb pochen Anlieger auf die Pflege.

Rüdiger Schulze, stellvertretender Chef des CDU-Stadtverbandes, fand die Beschwerde aus Börtewitz im virtuellen „Kummerkasten“. Den hat die Leisniger CDU seit ein paar Tagen auf ihrer Internetseite eingerichtet.
Rüdiger Schulze, stellvertretender Chef des CDU-Stadtverbandes, fand die Beschwerde aus Börtewitz im virtuellen „Kummerkasten“. Den hat die Leisniger CDU seit ein paar Tagen auf ihrer Internetseite eingerichtet. © DA-Archiv

Leisnig. Eckhard Löffler lässt nicht locker. Schon mehrfach hat der Landwirt und Stadtrat (WV) aus Nicollschwitz das Problem zugewachsener und verdreckter Straßengräben angesprochen. „In größeren Ortsteilen scheint die Pflege zu funktionieren, in den kleinen dagegen überhaupt nicht“, sagte er.

Daher forderte er die Verwaltung auf, Technik, gegebenenfalls auch einen Kran, einzusetzen, um die Gräben zu räumen. Für nötig hält Löffler überdies einen Plan, nach dem diese Art der Unterhaltung künftig regelmäßiger als bisher erfolgt.

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„Wir Landwirte erledigen schon viel selbst“, sagte Löffler. Als Beispiel nannte er, dass die Bauern Müll und Plastik auflesen, der an den Feldrändern liegt. Damit landet dieser nicht in den Straßengräben und entlastet die Entwässerungen. „Doch das genügt nicht“, sagte Eckhard Löffler. „Wir brauchen mehr Hilfe von der Kommune“, so der Nicollschwitzer.

Dieselben Sorgen wie Löffler haben einige Anwohner in Börtewitz. Rainer Kaul berichtet, dass Wasser und Schlamm nach jedem Starkniederschlag auf sein Grundstück und das seiner Nachbarn läuft – bei einem Unwetter kurz nach Pfingsten habe der Schlamm 15 Zentimeter hoch auf dem Hof gestanden.

Rainer Kaul führt diesen Zustand auf ungepflegte Straßengräben zurück, die die Wassermengen bei Starkniederschlägen gar nicht fassen könnten. Daher hätten er und seine Nachbarn Angst davor, dass beim nächsten Regenguss Ähnliches passiert und wieder Schlammschippen angesagt ist.

Nach den Unwetternächten im Juni hatte die Kommune vor allem an der Staatsstraße entlang Gräben von Schlamm und anderem Unrat befreit. Außerdem waren Mitarbeiter des Bauhofes und Ehrenamtliche der Feuerwehr mehrere Tage im Einsatz, um beim Aufräumen zu helfen, sowohl auf öffentlichen Straßen als auch auf Privatgrundstücken.

Voraussichtlich Mitte September wird die Grabenpflege in Börtewitz auf dem Arbeitsplan der Bauhofmitarbeiter stehen. Das hat Rüdiger Schulze erfahren. Der stellvertretende Chef des CDU-Stadtverbandes fand die Beschwerde aus Börtewitz im virtuellen „Kummerkasten“. Den hat die Leisniger CDU seit ein paar Tagen auf ihrer Internetseite eingerichtet.

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Per Mail können die Leisniger den Mitgliedern der Ortsgruppe jetzt mitteilen, was ihnen auf den Nägeln brennt. Zudem gibt es monatliche Sprechstunden.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Probleme in den Ortschaften bei den Sitzungen des Ortschaftsrates anzusprechen. Der trifft sich für gewöhnlich einige Tage vor den Stadtratssitzungen, das nächste Mal am 23. September, 18 Uhr, im Vereinsraum der Sporthalle Clennen.

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