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Wahre Schätze auf Schloss Lauterbach

Die neuen Lauterbacher Bücherstuben – stöbern, schmökern, spenden.

Christine und Gerd Werner haben mit viel Fleiß und Liebe alle Bücher und Tonträger fein säuberlich sortiert und die Räume urgemütlich eingerichtet.
Christine und Gerd Werner haben mit viel Fleiß und Liebe alle Bücher und Tonträger fein säuberlich sortiert und die Räume urgemütlich eingerichtet. © Foto: Kristin Richter

Lauterbach. Schon seit Mai 2019 sind die größten Bücherstuben ihrer Art, die es in der Region gibt, im ersten Obergeschoss des ehemaligen Kavaliershauses untergebracht. Das historische Gebäude befindet sich westlich vom Schloss. Man erreicht es über das Höfchen.Die Räume wurden von Fördervereinsmitgliedern entrümpelt, renoviert und mit Regalen bestückt. Danach haben Christine und Gerd Werner mit viel Fleiß und Liebe alle Bücher und Tonträger fein säuberlich sortiert und die Räume urgemütlich eingerichtet. Neuerdings ist jetzt auch außerhalb der öffentlichen Veranstaltungen geöffnet. Die beiden erwarten jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung Bücherfreunde und interessierte Gäste zum Schmökern Stöbern und Plaudern. 

Da Gerd Werner auch Gästeführer des Fördervereins ist, kann er interessante Geschichten über das Schloss und den Park erzählen.Deutschsprachige Publikationen aus zwei Jahrhunderten, gespendet von Literaturfreunden aus der Umgebung von Belletristik, Fach- und Lehrbücher, historische Romane und Reiseberichte, Kinderliteratur, Werke bedeutender Schriftsteller und abgegriffenen Schmökerschwarten – alles, was Menschen in ihrem Leben jemals gelesen haben und lesen mussten, wird hier aufbewahrt.

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Wahre Schätze sind hier zu finden: Bücher, noch in alter deutscher Schrift geschrieben, die bis zu zweihundert Jahre alt sind. Sogar eine riesige Kollektion von Reclam-Heftchen wurde zusammengetragen. Generationen von uns sind damit groß geworden. Die kleinen Schwarten beinhalten auch die schulische Pflichtliteratur vergangener Zeiten. Aber auch zahlreiche Tonträger und eine große Schallplattensammlung erwarten die Besucher hier zum Anhören und Aussuchen. Ein Großteil der Schallplatten stammt von einstigen Sammlern, die aus Alters- oder Platzgründen ihr Hobby aus DDR-Zeiten aufgegeben haben.

Klassik, Rock und Popp, Jazz aber auch Volksmusik und weihnachtliche Weisen von Amiga, Eterna oder Litera finden sich in den Regalen. All die stummen Erinnerungsstücke haben es immer noch verdient, beachtet zu werden. Gegen eine freiwillige Spende können die gedruckten Zeitzeugen der Geschichte oder die Tonträger mitgenommen werden. Der Erlös kommt der weiteren Sanierung des Schlosses zugute.

Bis Oktober jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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