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Lautex-Solarpark kommt nicht vor Mai

Weil das Solarfeld mehr Leistung erbringen soll, verzögern sich die Arbeiten in Großenhain.

Von Susanne Plecher

Eigentlich hätte der Solarpark an der Lautex schon zu Jahresende 2014 stehen sollen. Dass dort momentan weder Sonnenenergie gewonnen wird, noch Bau- oder Beräumungsmaßnahmen laufen, hängt mit einer geplanten Erhöhung der Maximalleistung der Anlage zusammen. Durch technische Veränderungen soll diese nun im Höchstfall 1,4 Megawatt betragen. „Bisher war eine Peak-Leistung von einem Megawatt geplant“, sagt Carsten Brettschneider, Geschäftsführer der FBS Projekte Großenhain GmbH, die den Solarpark errichten will.

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Weil für die Leistungssteigerung ein neuer Einspeisungspunkt festgelegt werden muss, war beim zuständigen Energieversorger ein entsprechender Einspeiseantrag gestellt worden. Dieser sei im Dezember genehmigt worden. Nun wird das Unternehmen Rechtsanwälte mit der Erstellung eines Gutachtens zur Einspeisungsvergütungsfähigkeit beauftragen. Erst, wenn das erbracht ist, so Brettschneider, könne man im Bauamt einen Bauantrag stellen. Vor einem Baubeginn der Anlage rechnet er deshalb nicht vor Mitte April. Mit der Bauschuttberäumung soll direkt nach Antragstellung begonnen werden. Vormals war auf dem 3,5 Hektar großen Areal die Textilveredelung ansässig. Einen Großteil der Produktionshallen hat die FSB abgerissen. Die Denkmalschutzbehörde des Landkreises hatte im Juni 2014 den Abbruch des markanten Turms, des Torhauses und Reste des Verwaltungsgebäudes untersagt. Der neue Besitzer musste ein Sicherungskonzept für den Gebäudekomplex einreichen. Dieser gilt als Kulturgut.