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Lebenslang wegen Komplott gegen Erdogan

Istanbul. Wegen versuchter Ermordung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan während des Putschversuchs vor mehr als einem Jahr sind 34 Angeklagte zu viermal lebenslanger Haft verurteilt worden.

Istanbul. Wegen versuchter Ermordung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan während des Putschversuchs vor mehr als einem Jahr sind 34 Angeklagte zu viermal lebenslanger Haft verurteilt worden. Die meisten von ihnen seien Soldaten, berichtete der Staatssender TRT am Mittwoch. Das Gericht im westtürkischen Mugla habe zudem Erdogans ehemaligen Adjutanten zu 18 Jahren Haft verurteilt und eine weitere Person freigesprochen, berichtete der Sender NTV.

Der Prozess hatte im Februar begonnen. Die Beschuldigten sollen zu einer Militäreinheit gehört haben, die in der Nacht des Umsturzversuches vom 15. Juli 2016 das Hotel in Marmaris an der Ägäis angegriffen hatte, in dem Erdogan mit seiner Familie Urlaub machte. Erdogan und seine Angehörigen waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr in dem Hotel. Zwei Polizisten wurden bei dem Angriff getötet.

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Die türkische Führung macht den in den USA lebenden islamischen Prediger Fethullah Gülen für den gescheiterten Putsch verantwortlich. Ein Verfahren gegen Gülen selbst wurde laut NTV vom Hauptverfahren abgetrennt. (dpa)