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Lebensretter in der Sporthalle

In der Oberlandsporthalle in Sohland gibt es jetzt einen Defibrillator. Das Gerät kann bei plötzlichen Herzrhythmusstörungen Leben retten. Es ist so gestaltet, dass es auch von medizinischen Laien problemlos bedient werden kann.

In der Oberlandsporthalle in Sohland gibt es jetzt einen Defibrillator. Das Gerät kann bei plötzlichen Herzrhythmusstörungen Leben retten. Es ist so gestaltet, dass es auch von medizinischen Laien problemlos bedient werden kann. Nach dem Anlegen an den Patienten führt es zuerst selbstständig Messungen aus und leitet dann bei Bedarf Maßnahmen ein.

Der Defibrillator kostet 1 200 Euro. Das Geld dafür haben Richard Witt und Henrik Müller, die beide Mitglieder des Sohlander Gemeinderates sind, bei zahlreichen Spendern eingesammelt. „Wir waren Klingeln putzen“, berichtet Witt. Von Vereinen über Ärzte bis hin zu Privatpersonen haben viele Sohlander die Anschaffung unterstützt.

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Witt und Müller hatten die Initiative ergriffen, nachdem die Sohlander Handballer gefragt hatten, ob die Gemeinde solche Geräte anschaffen könne. Dafür fehlt jedoch das Geld. Der Defibrillator, der künftig in der Oberlandsporthalle hängt, ist das erste Gerät dieser Art in Sohland. „Die Amerikaner sind uns da weit voraus. Dort gibt es in jedem öffentlichen Gebäude so was“, sagt Richard Witt. Er ist zwar froh darüber, dass auch Sohland jetzt über so ein Teil verfügt, hofft aber, dass es nie zum Einsatz kommen muss. Weil von den Spenden noch etwas Geld übrig ist, denken die beiden Männer darüber nach, einen weiteren Defibrillator für Sohland anzuschaffen. (SZ/ks)