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Lehrer fordert Lilienthal-Straße in Pesterwitz

Der Freitaler Berufsschullehrer Helmut Grimm drängt im Streit um den Straßennamen in Pesterwitz (SZ berichtete) auf eine Otto-Lilienthal-Höhe. „Er bringt uns Ehre, zeugt von Weltoffenheit und erinnert an Kreativität, soziale Verantwortung und gelebten Humanismus“, sagt Grimm.

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Der Freitaler Berufsschullehrer Helmut Grimm drängt im Streit um den Straßennamen in Pesterwitz (SZ berichtete) auf eine Otto-Lilienthal-Höhe. „Er bringt uns Ehre, zeugt von Weltoffenheit und erinnert an Kreativität, soziale Verantwortung und gelebten Humanismus“, sagt Grimm. Dinge, die heutzutage wichtiger seien denn je.

Grimm verweist darauf, dass in der Lilienthal-Biografie erwähnt wird, dass sich der Erfinder in Sichtweite des Pesterwitzer Geländes einst verlobt hat. „Das Argument, in Freital gäbe es bereits eine Lilienthalstraße, kann doch kein abschreckender Grund sein“.

Der Ortschaftsrat, der das Benennungsrecht im Ortsteil hat, will die Straße in einem neuen Wohnbaugebiet Graf-Luckner-Straße nennen. Wegen zweifelhafter Vergangenheit eines Teils der Familie lehnte das der Stadtrat dennoch ab. Das sorgt für Streit.

Berufsschullehrer Grimm, der hier in eines der neuen Häuser zieht, hatte sich schon für die Benennung des BSZ nach Otto-Lilienthal stark gemacht. Außerdem baute er das von Lilienthal entwickelte Bergbaugerät „Schrämmaschine“ fürs Lilienthal-Museum Anklam nach. Mit Schülern baute er zudem das BSZ im Modell nach. (SZ/wei)