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Döbeln

Leisniger Altstadt-Parkplatz unerreichbar

Eigentlich sollte die Fläche an der alten Feuerwache erst im Sommer gesperrt werden. Nun war dies schon früher nötig.

Voraussichtlich ab 2. Juni kann der Parkplatz „Alte Feuerwache“ am Leisniger Lindenplatz wieder genutzt werden. Die derzeitige Sperrung ist wegen der Verlegung von Versorgungsleitungen notwendig.
Voraussichtlich ab 2. Juni kann der Parkplatz „Alte Feuerwache“ am Leisniger Lindenplatz wieder genutzt werden. Die derzeitige Sperrung ist wegen der Verlegung von Versorgungsleitungen notwendig. © Foto: Lars Halbauer

Leisnig. Die Baustelle des Leisniger Lindenplatzes ist immer für eine Überraschung gut. Derzeit werden vor allem jene mit einem verblüfften „Ups“ reagieren, die ihr Fahrzeug am Rande der Altstadt auf dem Parkplatz „Alte Feuerwache“ abstellen wollten. Der ist nämlich aus jeder Richtung unerreichbar.

Wie Bürgermeister Tobias Goth (CDU) nach der Bauberatung am Mittwoch mitteilte, soll der Tiefbau zwischen der Einmündung Chemnitzer Straße und dem Parkplatz am 2. Juni soweit abgeschlossen sein, dass die Flächen wieder genutzt werden können. Bis dahin steht als eine Alternative der Parkplatz „Belvedere“ zur Verfügung. Erreichbar ist er über die Poststraße und die Mittelgasse, nur über letztgenannte führt der Rückweg, weil der Lindenplatz nicht befahrbar und die Poststraße nach wie vor als Einbahnstraße ausgeschildert ist.

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Die Erneuerung des Abwasserkanals ist nach den Worten von Bauamtsleiter Thomas Schröder, der zugleich auch den Eigenbetrieb Abwasser leitet, schon so weit vorangekommen, dass die Leitung liegt. „Es müssen noch die Hausanschlüsse der anliegenden Gebäude und der Grundschule realisiert werden“, informierte er die Stadträte bei deren Sitzung in der vergangenen Woche.

"Elterntaxis" dürfen an Schule parken

Neu verlegt werden unter anderem auch Wasser- und Elektroleitungen. Ist der Tiefbau abgeschlossen, geht es an die Gestaltung des Platz-Innenteiles, der Straßen und Gehwege. Vor dem Grundschulgebäude entstehen mehrere Flächen für „Elterntaxis“ - also auf denen Mütter und Väter mit dem Auto für ein paar Minuten halten und ihre Schulkinder aussteigen lassen können.

Spätestens zu Beginn des neuen Schuljahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Neue Lindenbäume kommen etwas später im Herbst in die Erde. Die Kosten für die Neugestaltung summieren sich auf eine Million Euro, wobei die Kommune zur Finanzierung dieses Projektes auch Fördergeld einsetzen kann.

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