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Leisniger sind erster Derbysieger

Die Bergstädter sind am ersten Spieltag in Hartha erfolgreich. Roßwein und Döbeln gewinnen ebenfalls, Ostrau spielt remis.

Der Leisniger Christian Poppe (rechts) zieht auf das Harthaer Tor zu. Franz Lorenz versucht, ihn zu stören. Hinten beobachten die Harthaer Wechselspieler und Trainer Martin Scheidig (stehend) das Geschehen.
Der Leisniger Christian Poppe (rechts) zieht auf das Harthaer Tor zu. Franz Lorenz versucht, ihn zu stören. Hinten beobachten die Harthaer Wechselspieler und Trainer Martin Scheidig (stehend) das Geschehen. © Dietmar Thomas

Hartha. Die neue Saison in der Fußball-Kreisoberliga hält insgesamt 20 Derbys zwischen Mannschaften aus der Region Döbeln bereit. Das erste dieser Duelle gewann der VfB Leisnig mit 2:0 beim BC Hartha.

Vor prächtiger Kulisse, 212 Zuschauer waren im Pierburg-Industriestadion zu Gast, begann das Derby für den Gastgeber denkbar ungünstig. Luca-Maximilian Wilke sorgte bereits mit dem ersten Schuss für die Führung der VfB-Elf. Die Leisniger hatten auch danach mehr vom Spiel. Nick Kouba erzielte nach einem Abwehrfehler des Harthaer Schlussmanns das zweite Tor. Erst nach der Pause fanden die Harthaer besser ins Spiel. Mehrere gute Chancen blieben jedoch ungenutzt. Pech hatte Robin Fritzsche, der nur den Pfosten traf.

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Beide Trainer sind sich einig

Bei der Beurteilung des Geschehens waren sich die beiden Trainer einig. „Wir haben in der zweiten Hälfte alles versucht, aber gute Chancen nicht genutzt. Ein Remis wäre drin gewesen“, sagte BC-Coach Martin Scheidig. Sein Gegenüber Rico Meister sagte: „Die erste Hälfte ging an uns, nach dem Seitenwechsel waren die Harthaer besser. Über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beschweren dürfen.“

Der Döbelner SC ist mit einem 2:0-Erfolg gegen den SV Blau-Weiß Bennewitz gestartet. Nach nervösem Auftakt fingen sich die Döbelner und setzten die Marschroute von Trainer Thomas Henschel immer besser um. Aus einer kompakten Defensive heraus sollte mit Ballsicherheit und schnellem Passspiel die gegnerische Abwehr unter Druck gesetzt und Chancen herausgespielt werden. Shqipdone Hashani nutzte seine erste Chance und erzielte das 1:0. Die Bennewitzer gaben sich nicht geschlagen. 

Ex-Döbelner sorgt für Aufregung

In der zweiten Hälfte hatte der Ex-Döbelner René Böttcher mit einem Kopfball an die Querlatte Pech. Mit dem zweiten Döbelner Tor durch Florian Hashani war die Partie jedoch entschieden. „Gegen die erfahrenen Bennewitzer hat mein Team eine geschlossene Leistung hingelegt. Das zweite Tor war wichtig“, sagte Thomas Henschel.

Der Roßweiner SV siegte gegen den SV Klinga-Ammelshain deutlich mit 4:1. Dabei musste Trainer Jörg Soujon kurzfristig umdisponieren. „Unser Torhüter Torsten Jentzsch sieht Vaterfreuden entgegen und weilte bei seiner Partnerin. Für ihn rückte Jens Arnold ins Tor, der seine Sache gut machte“, so Soujon. 

Torjäger trifft doppelt

Nach einer überlegenen ersten Hälfte, in der Torjäger Martin Schwibs den einzigen Treffer erzielte, legten die Gastgeber in der zweiten Hälfte nach. Erneut Schwibs, wie schon beim ersten Tor nach Vorarbeit von Roy Lißner, erhöhte auf 2:0, um dann wiederum Lißner den Treffer zum 3:0 aufzulegen. 

Nach einem Abwehrfehler kamen die Gäste zum Ehrentreffer, doch Stephan Krondorf machte mit dem vierten Treffer alles klar. „Wir haben eine konzentrierte Leistung geboten. Obwohl zwei etatmäßige Innenverteidiger fehlten, hat die Abwehr nicht viel zugelassen“, sagte Soujon.

Auch in Unterzahl Chancen zum Sieg

Der SV Ostrau kehrte mit einem 2:2-Unentschieden aus Großsteinberg zurück. Die Gastgeber waren zu Beginn stärker, doch die Ostrauer zogen mit zwei Treffern von Felix Zschockelt und Marcus Hausmann in Führung. Steven Kaulich sorgte für den Anschlusstreffer der Heimelf. Kurz vor der Pause sah Tom Merzdorf die Gelb-Rote Karte. 

Auch in Unterzahl und auch nach dem Ausgleich durch Kaulich hatten die Gäste Möglichkeiten zum Siegtreffer. „Auch wenn wir mit den Entscheidungen des Schiedsrichters nicht immer einverstanden waren, wir hätten gewinnen müssen“, sagte Steffen Volkmann, der Trainer Mathias Donath vertrat. (DA/bch/dsc)

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