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Leitstellenrechner funktioniert wieder

Das Computerproblem in der Rettungsleitstelle Dipps ist wieder behoben. Zwei Monate muss die Technik noch halten.

Von Franz Herz

Seit dem Wochenende laufen die Computer in der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Dippoldiswalde wieder stabil. Das war in der Woche vorher nicht so gewesen. Seit Dienstag sind die Leitstellenrechner immer wieder ohne Vorwarnung ausgefallen. Deswegen hat das Landratsamt einen Notbetrieb veranlasst. Damit wurde gesichert, dass die Leitstelle immer erreichbar war und auch die Rettungseinsätze zuverlässig koordiniert wurden.

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Zuerst ist die Hauptplatine des Einsatzleitrechners ausgefallen. Dadurch ist es zu einer Kettenreaktion im gesamten Netzwerk gekommen, informierte Steffen Klemmt, der zuständige Abteilungsleiter im Landratsamt. Fachfirmen haben mehrere Reparaturversuche unternommen, auch Teile der Rechentechnik ausgewechselt. Jedoch hat es bis zum Freitagabend gedauert, ehe die Rechentechnik wieder zuverlässig funktionierte.

Der Notfalleinsatz an der Leitstelle wird mehrere Tausend Euro kosten. Die genauen Kosten sind noch nicht bekannt, informiert das Landratsamt.

Nun hoffen die Leitstellenmitarbeiter, dass ihre Technik noch zwei Monate durchhält. Denn solange arbeitet die Rettungsdienstzentrale noch in Dippoldiswalde. Im Juni ist die Umschaltung in die Großleitstelle nach Dresden vorgesehen.