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Leppersdorfer genau informieren

über  die Wasserleitung in Leppersdorf

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Thomas Drendel

Einwohner von Leppersdorf sind in Aufregung. Müllermilch will eine neue Wasserleitung verlegen, um das Werk auch künftig mit ausreichend Wasser zu versorgen. Die neue Leitung hat es in sich. Sie ist 40 Zentimeter stark, bis zu 16 000 Kubikmeter pro Tag sollen darüber in den Betrieb fließen. Der Verbrauch der Leppersdorfer Haushalte ist dagegen ein Klacks. Umso größer sind die Sorgen der Einwohner. Was passiert wenn Müllermilch seine Pumpen anwirft? Werden dann unsere Leitungen leergesaugt? Reicht der Wasserdruck künftig noch aus oder kommt das Wasser nur noch tröpfchenweise aus der Duschbrause? Der von Müllermilch beauftragte Planungsingenieur hatte im Wachauer Gemeinderat viel zu tun und musste zahlreiche Fragen beantworten.

Die Sorgen der Einwohner sind verständlich. Einmal ist Otto-Normalbürger nicht jeden Tag mit solch einem Projekt konfrontiert, außerdem sind Leppersdorfer unmittelbar betroffen. Die möglichen Auswirkungen reichen quasi bis ins Badezimmer. Müllermilch sollte für das Interesse dankbar sein. Genaue Informationen bauen Gerüchten vor. Es soll sogar Fälle gegeben haben, wo durch Nachfragen und gesunde Skepsis bessere Lösungen erzielt wurden.