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Lesen für guten Zweck boomt

Zur Halbzeit des Büchermarktes hat Initiator Peter Krause eine wirklich gute Nachricht.

Offenbar funktioniert der Kreislauf. Seit Ende April können Bücher in der Tonne des Heimatmuseums im Rathaus abgegeben und gekauft werden. Bis Ende September läuft die Aktion noch.
Offenbar funktioniert der Kreislauf. Seit Ende April können Bücher in der Tonne des Heimatmuseums im Rathaus abgegeben und gekauft werden. Bis Ende September läuft die Aktion noch. ©  SZ Symbolbild

Roßwein. Drei Ehrenamtliche teilen sich den Job und geben in der Tonne des Heimatmuseums im Rathaus mindestens zweimal pro Woche einen Bücherfundus frei, der mit dem einer Gemeindebibliothek durchaus mithalten könnte. Der Unterschied hier ist, dass nur die Medien und Genres vertreten sind, die von den Roßweinern als Spende kommen.

Doch offenbar funktioniert der Kreislauf. Bücherfreunde geben ab, was sie gelesen haben – damit wieder Platz daheim ist oder noch mehr Leser Freude daran haben. Und meist können die Spender auch nicht wieder gehen, ohne eines oder mehrer Bücher aus dem Angebot in der Tonne mitzunehmen. „So haben wir jetzt schon wieder 1 000 Euro als Einnahme und Spende für die Grafe-Stiftung zusammen“, sagt deren Vorsitzender Peter Krause.

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Damit ist ein guter Halbzeitstand erreicht. Seit Ende April können Bücher abgegeben und gekauft werden. Bis Ende September läuft die Aktion noch. Sie ist die zweite. Eine ähnliche gab es 2018, wobei da ausschließlich Literatur aus dem Nachlass der 2014 im Alter von 89 Jahren verstorbenen langjährigen Stadträtin Elisabeth Steinhoff angeboten worden sind. Dabei entstand auch der Wunsch, gut erhaltene Bücher abgeben zu können. Den kann Peter Krause erfüllen, weil er ehrenamtliche Mitstreiter gefunden hat.

Im Vorjahr kamen bei dem Buchbasar 2 200 Euro für die Stiftung zusammen. Diese unterstützt zum Beispiel Kinder aus sozial schwachen Familien, springt aber auch ein, wenn Roßweiner unverschuldet in Not geraten sind. (DA/sig)