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Leserbrief

Zu den kürzlich erschienenen Artikeln über Eva Büttner schreibt der Kamenzer Gustav Klose (97), der sie noch persönlich kannte, folgendes: Ich hoffe sehr, dass die Sächsische Zeitung mit ihren Artikeln,...

Zu den kürzlich erschienenen Artikeln über Eva Büttner schreibt der Kamenzer Gustav Klose (97), der sie noch persönlich kannte, folgendes:

Endlich mit den Legenden über Eva Büttner aufgeräumt

Ich hoffe sehr, dass die Sächsische Zeitung mit ihren Artikeln, in denen über Eva Büttner berichtet wurde, endlich den vielen Legenden, die derzeit über ihr Leben in Kamenz nach 1945 die Runde machten, ein Ende gesetzt hat. Als 29-Jähriger bin ich Anfang Juli 1945 aus amerikanischer Gefangenschaft im berüchtigtem Lager Remagen entlassen, in Kamenz gelandet. In meiner Heimat Schlesien führte damals kein Weg zurück. Wegen meiner zwei erlernten Berufe - Buchdrucker Rotation und Musiker (Cellist), gab es für diese Zeit genug zu tun. Neben meiner Tätigkeit in der Druckerei Friedrich Siedt, heute Lessingdruckerei, hatte ich mir ein sogenanntes Swing-Sextett zusammen gebastelt aus dem kurz danach eine passable Zehn-Mann-Big-Band wurde. Als ehemaliger Militärmusiker gab es da keine Probleme. Mit meinen Kollegen, die vielseitig waren, bildeten wir das „Korsett“ der damaligen Stadtkapelle. Das alles war ein Grund meiner Bekanntschaft mit Eva Büttner, deren Hauptinteresse hauptsächlich der Klassik galt. Ich habe sie während vieler Gespräche über dieses Thema als Dame mit hoher Intelligenz und ehrlicher Neigung kennengelernt.

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