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Vom Treffen der Bergwachten im Allgäu schreibt Grit Lobstein aus Zittau folgende Zeilen: Die Helfer treffen sich jährlich Jedes Jahr im Juni ist es soweit, die Bergwächter aus dem Zittauer-, dem Iser- und dem Riesengebirge kommen zusammen.

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Vom Treffen der Bergwachten im Allgäu schreibt Grit Lobstein aus Zittau folgende Zeilen:

Die Helfer treffen sich jährlich

Jedes Jahr im Juni ist es soweit, die Bergwächter aus dem Zittauer-, dem Iser- und dem Riesengebirge kommen zusammen. Immer mit dem Ziel, voneinander zu lernen um anderen noch besser helfen zu können. Denn die ehrenamtlichen Retter sind immer dann zur Stelle, wenn Touristen oder Einheimische in Not geraten. Und so war es auch vor wenigen Tagen wieder so, zwölf Kameraden der DRK-Bergwacht Zittauer Gebirge und jeweils acht aus Polen und Tschechien begaben sich auf große Tour. „Es sollte mal eine andere Berglandschaft sein, als die zu Hause“, begründete Bernd Klose die Reise in den Allgäu. Inmitten der Alpen wollten die Männer ihre Kondition testen, klettern an unbekannten Felsen üben und die bayrischen Bergwächter besuchen.

„Auch dahin verbindet uns eine langjährige Freundschaft“, weiß Erhard Seeliger zu erzählen. Der 70-Jährige war der Älteste in der Mannschaft der Deutschen. Doch das hinderte ihn nicht, gleich am ersten Trainingstag voll mit von der Partie zu sein. Bereits 7 Uhr war Abfahrt vom Quartier. Mit voller Kletterausrüstung ging es in Richtung eines gewaltigen 2 300 Meter hohen Berges. Nach dem zwei-stündigen Aufstieg stand den Männern schließlich ein vier Kilometer langer Klettersteig bevor.

Den Wolken etwas näher, hieß es über vier Gipfel hinweg Hängebrücken überwinden, Leitern hoch und runter steigen und am Grad langbalancieren. „Es war ein anstrengendes Konditionstraining, aber auch ein Riesenspaß“, freute sich nicht nur Erhard Seeliger, nachdem alle auch noch den Abstieg bewältigt hatten.

Zum Umritt König Ottokars schreibt Hans Klecker aus Zittau:

König nahm einen anderen Weg

Der Umritt von König Ottokar im Jahre 1255 erfolgte nicht, wie in der Zeitung zu lesen und im Fernsehen zu hören, auf dem Gelände des Grünen Ringes. Die Fläche von Zittau war im 13. Jahrhundert nur ein Drittel so groß wie in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Stadtgrenze teilte damals die heutige Innere Weber- und Frauenstraße und schloss den stadtinneren Teil der Lindenstraße, die Kirchstraße und den Mandauer Berg mit ein.

Dieser Stadtumritt war ein Flur-umritt und diente dazu, eine zuerst unsichtbare Mauer, dann einen befestigten Schutzwall zu ziehen, um die Stadt vor Unwettern, Krankheiten, Zank- und Plagegeistern und Zerstörung zu bewahren. Mit diesem Umritt war das Bitten um Gottes Segen für Zittau verbunden, analog dem Saatreiten in Ostritz.

Zum Artikel „Auf dem Berg Oybin sind Trauungen weiterhin tabu“ (SZ vom 20. Juni) schreibt Christian Mai, Pfarrer in Oybin:

Kirche ist der ideale Ort dafür

Eine kirchliche Trauung soll deshalb in einer Gemeindekirche stattfinden, weil sie ein öffentlicher Gottesdienst der Gemeinde ist. Das von der Gemeinde genutzte Gotteshaus ist deshalb der ideale Ort für ein solches schönes Ereignis. Es ist ein durchbeteter Raum, in dem die Gegenwart Gottes konzentrierter in Wort, Gebet und Liedern zu erleben ist als an anderen Orten, die zu vielerlei Zwecken genutzt werden können.

Über den Umgang der Gemeinde mit den Hundehaltern ärgert sich Erika Heiland aus Drausendorf:

Unsere Vorschläge wurden ignoriert

Nur durch unsere Hartnäckigkeit kam es überhaupt zu einem Gespräch. Wir hatten viele überzeugende Vorschläge zur geringeren Hundesteuer mit eingebracht. Frau Böhne, selbst Mitglied in einem Hundesportverein, brachte als einzige zum Ausdruck: „Steuerermäßigung nur bei Mitgliedschaft in einem Hundesportverein bzw. einer Hundeschule sei die sinnvollste Lösung“, was wir nicht akzeptieren können, weil es nicht für jeden Hundehalter in Frage kommt. Bei jeder öffentlichen Gemeinderatssitzung wollten wir über diesen Vorschlag diskutieren, aber als Reaktion darauf beendete die Bürgermeisterin sofort die öffentliche Fragerunde. Auch für uns Hundehalter sollte der Gemeinderat ein offenes Ohr haben.

Über 15 Jahre sind die Handballer von Villingen-Schwenningen und Zittau verbunden. Darüber schreibt Sven Kloß:

Wieder einmal quer durch Deutschland

Mit den Finalturnieren der Kreiskinder- und -jugendspiele ist die Handballsaison für die Zittauer OSV-Mannschaften beendet. Dann stand die Frage im Raum, eine Abschlussfahrt zu organisieren. Nach einigen Jahren war wieder einmal unsere Partnerstadt Villingen-Schwenningen das Ziel. In den 90er Jahren waren jährliche Begegnungen zwischen den Handballern beider Städte wichtiger Bestandteil im Vereinsleben. Doch in den letzten Jahren war einiges eingeschlafen. Schnell wurden aber verschollen geglaubte Kontakte wieder hervorgesucht.

Dann machte sich eine rund 30-köpfige frohe Runde auf große Fahrt „Einmal quer durch Deutschland“. Bemerkenswert war, dass überwiegend Jugendliche und junge Frauen und Männer mit dieser Fahrt nicht nur einen fröhlichen Saisonabschluss feiern wollten, sondern auch die sportlichen Kontakte zwischen den Partnerstädten neu beleben wollten. Am Sonntag fanden die beiden Freundschaftsspiele statt. Hier behielten in beiden Spielen die Gastgeber leicht die Oberhand.

Jürgen Zacharias aus Oybin schreibt über die Sonnenwendfeier der Senioren:

Partystimmung an der Kammbaude

Partystimmung herrschte am 22. Juni im Garten der „Kammbaude“ auf dem Hain in Oybin. Rund 70 Senioren der Oybiner Volkssolidarität trafen sich zu ihrer jährlichen Sonnenwendfeier. Die Stimmung war dieses Jahr besonders gehoben, da es zum ersten Mal seit Jahren nicht regnete oder stürmte. Und so plauderte es sich besonders gut an diesem Abend, konnte man sich mit großem Genuss den Speisen und Getränken zuwenden und nach der Musik der Discothek schunkeln oder auch ein wenig das Tanzbein schwingen. Hauptsächlich aber tauschten sich die Senioren aus über Neues in Oybin und auf dem Hain.

Die Redaktion behält sich im Interesse des Abdrucks vieler Leserbriefe das Recht zur sinnwahrenden Kürzung vor.