SZ +
Merken

leserbriefe

Zu „Bus-Omi sorgt für Sicherheit“, 11. 5., S. 18, schreibt Dieter Müller aus Bautzen: Das Engagement ist lobenswert Eigeninitiative im Bereich der Verkehrssicherheit kann gar nicht hoch genug bewertet werden, zumal sie – wie im Fall der Kirschauer „Bus-Omi“ – gemeinnützig ist.

Teilen
Folgen

Zu „Bus-Omi sorgt für Sicherheit“, 11. 5., S. 18, schreibt Dieter Müller aus Bautzen:

Das Engagement

ist lobenswert

Eigeninitiative im Bereich der Verkehrssicherheit kann gar nicht hoch genug bewertet werden, zumal sie – wie im Fall der Kirschauer „Bus-Omi“ – gemeinnützig ist. Ein dickes Lob also für Frau Bansemeier für deren tatkräftige Sorge um unseren Nachwuchs. Dass diese beispielhafte Initiative von der Aktion 55 gefördert wird, ist ein Glücksfall für Eltern und Kinder, die gleichermaßen Nutznießer dieses Modells sind.

Es ist überaus wünschenswert, dass Frau Bansemeier an ihrem Begleitdienst auch dann noch festhält, wenn durch die Aktion55 keine Mittel mehr zur Verfügung stünden. Denn die wertvolle Aufgabe bliebe auch dann bestehen, wenn sie „nur noch“ ehrenamtlich, also ohne finanzielle Anerkennung, möglich wäre. Allerdings sollte es schon jetzt eine Selbstverständlichkeit sein, wenn sich die Eltern mit einem kleinen Obolus, der bestimmt nicht aus einer Geldleistung bestehen muss, an der Gewährleistung der Sicherheit ihrer Kinder beteiligen. Die Leistungen von Frau Bansemeier und vergleichbar handelnder Helfern vor den Bautzener Schulen ist bewundernswert.

Zu „Rodelsport kam per Befehl“, 10. 5., S. 13, äußern sich mehrere Leser:

Zwei notwendige Ergänzungen

Beim Lesen des genannten Artikels musste ich enttäuscht feststellen, dass darin der Name von Günter Bernard fehlte – und damit der Name der Person, die von Anfang an bis heute mit dem Rodeln verbunden ist. Günter Bernard war bis 2004 Leiter des Vereins und hatte die Umstellung vom Judo- zum Rodelsport als Auftrag in seinen Händen. Mir ist bekannt, dass er für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Vereins und für seine ständige Einsatzbereitschaft mehrere Auszeichnungen bekommen hat. So wurde er zum Beispiel mit dem „Joker im Ehrenamt“ geehrt.

Günter Bernard hat sich immer um den Erhalt des Vereins bemüht. Viele Wege führten ihn zu den Ämtern, und manchmal war es bestimmt nicht leicht und hat viel Kraft gekostet. Trotz seiner schweren Krankheit hängt sein Herz am Rodelverein und er bringt noch heute als Ehrenmitglied des Vereins gern seine Erfahrungen ein. Ich wünsche Günter Bernard alles Gute und sage ihm im Namen vieler Rodelfans von Herzen Danke.

Bärbel Fritzsche, Bautzen

Richtig, der Rodelsport kam per Befehl! Und zwar per Befehl des Staatssicherheitsdienstes, der die Einebnung des Gräberfeldes auf dem so genannten Karnickelberg verordnete. Längs der Rodelbahn war vor sechzig Jahren einer der Schützengräben, in die im August 1945 Tote aus dem „Gelben Elend“ geworfen wurden, wie Zeitzeugen bei den Suchgrabungen 1992 berichteten. Die Gräben wurden im September 1945 zugeschüttet. Suchgrabungen außerhalb der jetzigen Gräberstätte wurden bei dem Ausgrabungsprojekt des Kriegsgräberbundes nicht genehmigt.

Ein weiteres bisher nicht erkundetes Massengrab befindet sich auf einem eingezäunten Areal unterhalb am Kupferhammer. Das Bautzener Bündnis „Räte gegen Rechts“ sollte nicht versäumen, auch dieser Opfer kommunistischer Gewalttätigkeit zu gedenken.

E. Mundra, Bautzen,

Mitglied im Bautzen-Komitee

Meinungsäußerungen an: Sächsische Zeitung, 02625 Bautzen, Lauengraben 18. Im Interesse der Wiedergabe möglichst vieler Leserbriefe behält sich die Redaktion das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor. Für Rückfragen ist die Telefonnummer nützlich. Bei E-Mails an [email protected] bitte stets die vollständige Adresse angeben.