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Linda Ulbrich und Lisa Ehren, Presseverantwortliche bei „Visionen machen Schule“, schreiben über dieses Projekt: Schüler diskutieren mit Lehrern Die Schülerinitiative „Visionen machen Schule“, die es seit drei Jahren im Landkreis Löbau-Zittau gibt, nimmt konkrete Gestalt an.

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Linda Ulbrich und Lisa Ehren, Presseverantwortliche bei „Visionen machen Schule“, schreiben über dieses Projekt:

Schüler diskutieren

mit Lehrern

Die Schülerinitiative „Visionen machen Schule“, die es seit drei Jahren im Landkreis Löbau-Zittau gibt, nimmt konkrete Gestalt an. 25 Schüler aus Mittelschulen, Gymnasien und Berufsschulen arbeiten in vier verschiedenen Teams, die sich alle auf das Thema Bildung im weitesten Sinne beziehen. Neben den Themen Unterrichtsführung/Unterrichtsmethoden, den Mitbestimmungsrechten der Schüler und dem Aufbau eines Schülernetzwerkes steht auch das bessere Miteinander zwischen Schülern und Lehrern im Mittelpunkt der monatlichen Workshops. Mit Lehrern wird dabei diskutiert und es zeigte sich, dass die Interessenlagen gar nicht so unterschiedlich sind. Um mehr aufeinander zuzugehen, wurden verschiedene Ideen entwickelt und das Workshop-Treffen als ein guter Anfang zu einer regelmäßigen Zusammenarbeit gewertet. Dabei ist es besonders wichtig, die Ziele unserer Schülerinitiative mehr im Landkreis bekannt zu machen und uns mit unseren Praxisprojekten vorzustellen. Wir laden alle zu dem von uns in Zusammenarbeit mit der Wasserwacht organisierten O-See-Pab am Olbersdorfer See am 27. und 28. August ein, wo man neben Beachvolleyball, Klettern, Tauchen und Fackelschwimmen auch am schulpolitischen Stammtisch diskutieren oder abends mal richtig abrocken kann. Die Anmeldungen für die Turniere können über www.oseepab.de oder schriftlich an die Wasserwacht oder das Begegnungszentrum Großhennersdorf gehen, wo wir unseren Sitz haben. Neben der Bildungskonferenz am 9. September im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz ist noch ein Wochenende im Oktober geplant, an dem wir zum ersten Mal eine Kreis-Schülerzeitung gemeinsam gestalten und auch drucken wollen.

Gottfried Dießner aus Neugersdorf schreibt über ein Fußballturnier des OFV:

Das unbekannte Fußballturnier

Man stelle sich vor, der Oberlausitzer Fußballverband veranstaltet ein internationales Nachwuchs-Fußballturnier im „Weinaupark-Stadion“ und fast keiner geht hin! Verständlicherweise war der Cheforganisator und Präsident, Johann Stein, verärgert, hatten es doch die zuständigen Verantwortlichen der Stadtverwaltung Zittau versäumt, die Veranstaltung im Programm „750 Jahre Zittau“ zu veröffentlichen. Eingebunden in die Feierlichkeiten „750 Jahre Stadt Zittau“ hätte dieses Turnier mit elf Mannschaften (Liberec als zwölfte hatte gefehlt) aus der Region, aus Bayern sowie aus Polen und Tschechien eine größere Resonanz verdient gehabt. Dazu gab es noch ein „Dreier-Prominenten-Turnier“ der Städte Hradek, Bogatynia und Zittau um den Pokal des Zittauer OB. Hier nahmen der BM Gerd Arnold, der Vorsitzende des DRK-Kreisvorstandes Dr. med. Gottfried Hanzl und der OFV-Präsident Johann Stein die Ehrungen vor. Bei viel Sonne und hohen Temperaturen boten die Aktiven teilweise guten Sport und es wurde lautstark von draußen angefeuert und mitgezittert. Bis ins Endspiel schafften es der FSV Budissa Bautzen und der junge Jahrgang der OFV-Kreisauswahl, der hier mit 0:3 Toren den Kürzeren zog. Auf den weiteren Plätzen folgten der FSV Empor Löbau, der FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf, MZKS Granica Bogatynia, der FC Oberlausitz Neugersdorf, der VfB Zittau, TJ Slovan Hradek, der NFV 09 Gelb-Weiß Görlitz, der SV Einheit Kamenz und der TSV Bad Steben. Außer den drei Erstplatzierten wurden ausgezeichnet der beste Torwart Tobias Wagner vom Siegerteam, der beste Spieler Tom Wilhelm von der OFV-Auswahl und der treffsicherste Schütze Sebastian Ruszkiewicz aus Bogatynia mit zehn Torerfolgen.

Doris Kühne aus Zittau schreibt folgende Meinung zur 750-Jahr-Feier:

Stadtfest ist Horror für die Anwohner

Stadtfeste und die letzte 750-Jahr-Feier in Zittau sind für die Anwohner der Innenstadt (Neustadt und angrenzende Straßen) zum Horror geworden. Es ist eine Zumutung, den Bewohnern der Neustadt überlaute Musik und Trommelei, die über der Lärm- und Schmerzgrenze liegen, zwei Wochenenden lang Tag und Nacht überzustülpen. Man sollte die Organisatoren während dieser Feste an den Bäumen in der Neustadt festbinden, damit sie während der gesamten Zeit (Tag und Nacht) in den Genuss des Lärms der Bands und der Trommler kommen. In der Weinau gäbe es eine Freilichtbühne, Freiflächen und Parkplätze für derartige Feste.