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Zum Verkauf der Elblandkliniken äußert sich Helmut Pritza aus Nossen: Landkreis wird nach und nach verkauft Welch ein schlechtes Gewissen muss er Landrat haben, am 15. Juli steht eine Verteidigung der Beschlüsse in der SZ, am 17. Juli gibt es gleich ein Sonderblatt zum Verkauf der Kliniken.

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Zum Verkauf der Elblandkliniken äußert sich Helmut Pritza aus Nossen:

Landkreis wird nach

und nach verkauft

Welch ein schlechtes Gewissen muss er Landrat haben, am 15. Juli steht eine Verteidigung der Beschlüsse in der SZ, am 17. Juli gibt es gleich ein Sonderblatt zum Verkauf der Kliniken. Wenn es um Macht und Geld geht, sind alle Mittel recht. Herr Steinbach hat das Handwerk nach kapitalistischer Art gelernt, wird es auch im Landkreis Meißen durchsetzen. Erst war Frau Koch noch im Weg, deshalb begann er mit der Abtrennung Wilsdruffs von Meißen und setzte alles in Bewegung Landrat zu werden. Nun wird der Landkreis nach und nach verkauft, jetzt die Kliniken in nächster Zeit der Landkreis (Kreisreform wird es genannt) Ich will nicht wissen, wie die Mitglieder des Kreistages unter Druck standen. Herr Timmler sagt: „Wenn die Leute mit unserer Arbeit nicht einverstanden sind, müssen sie andere wählen.“ Wie recht er hat. Ob die Kliniken an einen westlichen Kapitalisten oder einen Ausländer verkauft werden, darüber schweigt Herr Steinbach.

Von einer Fahrt ins Landheim nach Altenberg berichten Kinder und Erzieherinnen der Kita „Taubenhaus“ Coswig:

Wissenswertes über Bergbau erfahren

Aufregend war schon die landschaftlich reizvolle Hinfahrt mit dem Zug, besonders durch die fünf Tunnel. In der Jugendherberge angekommen bekamen wir unsere Zimmer zugewiesen und fühlten uns sofort heimisch. Nach dem Mittagessen ging es zu den Galgenteichen zum Baden. Hier begeisterte besonders die Wasserrutsche und keiner von uns Kindern hatte Angst. Für den nächsten Tag war eine Tageswanderung geplant. Ziel war dabei das Schaubergwerk der ehemaligen Zinnhütte. Am Schaubergwerk angekommen erhielt jedes Kind einen Schutzhelm und dann ging es hinein in den Berg. „Unter Tage“ erfuhren wir viel Wissenswertes über den Bergbau und staunten, wie kalt es im Stollen (acht Grad) war. Nach der Mittagspause fuhren wir mit der „Altenberger Bimmelbahn“ bis zur Sommerrodelbahn und wanderten von dort aus auf „Kneipps Spuren“ zurück zur Herberge. Eine Grillfete und eine Nachtwanderung mit Taschenlampen und Geistern beendete beinahe den zweiten Tag. Überraschenderweise endete dieser Tag jedoch mit einem kleinen Feuerwerk, welches unser Hausmeister mitgebracht hatte. Am letzten Tag besuchten wir die Trainingshalle der Rodler und durften beim Anschiebetraining der Jugend zuschauen. Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Hause. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es heißt: „ Heute wollen wir das Ränzlein schnüren…“

Meinungsäußerungen an: Sächsische Zeitung, Niederauer Straße 43, 01662 Meißen. Im Interesse der Wiedergabe möglichst vieler Leserbriefe behalten wir uns das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.